
v.l.: Josef Kollmannsberger und Ruth Müller
SPD-Kreisverband kritisiert PKW-Maut-Vorschlag der CSU

SPD-Kreisverband kritisiert PKW-Maut-Vorschlag der CSU
Eine klare Absage erteilen die beiden Kreisvorsitzenden der SPD im Landkreis Landshut, Ruth Müller und Josef Kollmannsberger den Plänen der CSU, eine PKW-Maut einzuführen. Bei den Infoständen in den letzten Tagen sei dies ein vieldiskutiertes Thema gewesen, stellen Müller und Kollmannsberger fest. Gerade die Bevölkerung auf dem Land sehe sich durch eine solche PKW-Maut bestraft, denn es sei allen klar, dass eine PKW-Maut aus rechtlichen Gründen auch für die Inländer gelten müsse. „Wenn die PKW-Maut komme, müssen wir für den täglichen Weg in die Arbeit zahlen“, diese Befürchtungen waren aus der Bevölkerung zu hören. Im Landkreis Landshut gebe es 33 Gemeinden, in denen über 2/3 der Arbeitnehmer Pendler sind, zitiert Müller die Zahlen aus dem Statistikbericht des Landkreises Landshut. Damit werden die Arbeitnehmer für ihren Weg zur Arbeit finanziell belastet, aber auch die Familien, die Kinder zur Schule, in den Verein oder Musikunterricht bringen.
Wenn die PKW- Maut als Vignette kommt, dann kostet sie mindestens 100 Euro im Jahr. Bei einer streckenbezogenen Maut werden es bis zu 700 Euro im Jahr. Das hat der ADAC bereits ausgerechnet. Für eine Familie im ländlichen Raum fallen dann 200 bis 1.400 Euro im Jahr zusätzlich an Kosten an.
Eine Maut nur für ausländische Pkw widerspricht erstens schon gültigem EU- Recht und Experten hätten berechnet, dass sie nichts bringe, da die Einnahmen von den 5 % ausländischen Pkw auf unseren Straßen schon durch etwa 9 % Verwaltungskosten aufgefressen werden, wenn deutsche Autofahrer im Gegenzug entlastet würden.
Milliarden wurden von den CSU-Aufsichtsräten bei der Landesbank und dem Hypo-Alpe-Adria-Bankrott versenkt, während gleichzeitig in Bayern ein Investitionsstau im Schienen- und Straßenverkehr aufgetreten ist. Die Blow-ups auch auf der A92 in unserem Landkreis haben dies deutlich gemacht. Den Pendlern im ländlichen Raum darf jetzt nicht die Begleichung dieser Rechnungen aufgehalst werden, ist sich die SPD im Landkreis Landshut einig.
Homepage SPD Landkreis Landshut
Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.