Keine Entwarnung für die bayerischen Altenpflegeschulen

Veröffentlicht am 17.07.2010 in Soziales

MdL Annette Karl: CSU und FDP verweigern Unterstützung für Pflegeausbildung

Der bayerische Landtag hat in dieser Woche einen Dringlichkeitsantrag der SPD-Landtagsfraktion zur weiteren Finanzierung des Schulgeldes für die Altenpflegeschulen in namentlicher Abstimmung mit den Stimmen der CSU-FPD, darunter auch die beiden regionalen Abgeordneten Petra Dettenhöfer und Tobias Reiß abgelehnt. Im Dringlichkeitsantrag ging es darum, dass die Staatsregierung die Entscheidung zurücknimmt ab dem Schuljahr 2010/11 das Schulgeld für die Altenpflegeschulen zu halbieren und den Gesamtbetrag zu deckeln, was bei steigenden Schülerzahlen zu erheblichen Kürzungen pro Schülerin und Schüler führt und damit Finanzierungslücken z.B. für die Altenpflegeschule des BRK in Weiden und die Altenpflegeschule in Erbendorf bringt.

"Die Staatsregierung zeigt damit einmal mehr, dass es zwar schöne Sonntagsreden gibt und wie Ministerin Hadertauer zwar eine Stärkung der Altenpflegeausbildung fordert, aber bei einer konkreten Stärkung die finanzielle Unterstützung verweigert. Es ist schade, dass damit die Ausbildung von Fachkräften geschwächt wird, welche in unserer immer älter werdendne Gesellschaft dringender denn je gebraucht werden", so Annette Karl



Der Dringlichkeitsantrag als pdf: http://byspd.de/ol

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.