Umbauen - Öffnen - Erneuern

Veröffentlicht am 18.07.2010 in Kreisvorstand

"Wegen Umbau geöffnet" - so hieß das Motto des Landesparteitags der bayerischen SPD in Landshut, der am 17. Juli in der Sparkassen-Arena stattfand.

Hunderte Delegierte aus ganz Bayern und viele SPD-Mitglieder aus Stadt und Landkreis Landshut waren am Samstag zu Gast beim Landesparteitag in Landshut, bei dem es sowohl um die inhaltliche aber auch organisatorische Neuausrichtung der bayerischen SPD ging. Die Sozialministerin aus Mecklenburg-Vorpommern, stv. Parteivorsitzende Manuela Schwesig stellte in ihrem Grußwort Bildungsgerechtigkeit, Kinder- und Familienfreundlichkeit in den Mittelpunkt des künftigen Handelns der SPD. Landesvorsitzender Florian Pronold und Generalsekretärin Natascha Kohnen stellten die Neuausrichtung der bayerischen SPD vor. Gemeinsam wolle man ein schlüssiges Gesamtkonzept entwickeln, das den Menschen in Bayern eine Perspektive bietet. Im Zentrum steht dabei die soziale Gerechtigkeit als Ziel und Maßstab der Politik. Schwerpunkte werden sein:
  • wirtschaftlicher Erfolg und gute Arbeit für Bayern
  • ein zukunftsfähiger und gerechter Sozialstaat
  • Bildungsgerechtigkeit für Bayern
  • die nachhaltige Entwicklung in Bayern
Die SPD wird sich weiter öffnen, um als Volkspartei in den Dialog zu treten mit den Bürgerinnen und Bürgern, mit Vereinen, Verbänden und gesellschaftlichen Gruppen. Die Delegierten beim Landesparteitag stimmten dem Leitantrag einstimmig zu. Für die SPD im Landkreis Landshut waren die beiden Kreisvorsitzenden Ruth Müller und Kerstin Schanzer damit beschäftigt, über das 290 starke Antragsbuch abzustimmen.
 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.