Ismail Ertug fordert Modernisierung der städtischen Mobilität

Veröffentlicht am 20.09.2017 in Presse

60% der Europäer leben in Städten und der städtische Verkehr ist für 40% aller CO2 Emissionen im Transportsektor verantwortlich. Alleine in München sind 12% des Stadtgebiets für Autos reserviert, ohne die innerstädtischen Verkehrswege mitzuzählen, die ohnehin oft verstopft sind.

„E-Bikes oder Pedelecs sind in vielfacher Hinsicht eine ausgezeichnete Lösung für die Umwelt- und Verkehrsprobleme in unseren Städten“, sagt Ismail Ertug. „Ein E-Auto kann sich aktuell noch nicht jeder leisten, ein E-Bike dagegen ist für viele schon erschwinglicher.“ Städte werden langsam fahrradtauglicher, aber topographische Faktoren werden gern außer Acht gelassen. „Wer will schon verschwitzt am Arbeitsplatz ankommen?“, fragt Ertug. „Außerdem stellen E-Bikes gerade für unsere immer älter werdende Bevölkerung eine echte Alternative zum konventionellen Fahrrad aber auch zum PKW dar.“

„Elektroautos werden staatlich subventioniert, E-Bikes dagegen nicht, obwohl diese gleich mehrere Probleme städtischer Mobilität lösen könnten. Für viele Strecken, die man innerstädtisch zurücklegt, reicht die in E-Bikes verfügbare Batterietechnologie bei Weitem aus“, meint der oberpfälzische EU-Abgeordnete.

Frankreich hat es vorgemacht, seit Anfang des Jahres werden E-Bikes dort staatlich gefördert. 20% des Kaufpreises bis zu einem Zuschuss von 200 Euro übernimmt der französische Staat dort beim Kauf eines E-Bikes. Ertug hofft, dass die EU-Kommission im Rahmen ihrer urban mobility Strategie Anreize für die Mitgliedstaaten schafft, es den Franzosen gleich zu tun.

Bikesharingsysteme sind aus vielen Städten nicht mehr wegzudenken. Aber auch hier stellt das oft hügelige Gelände ein Problem dar. Viele Stadtbewohner radeln zwar gerne bergab, bergauf sind die Nutzerzahlen aber überschaubar. „Die überschüssigen Fahrräder von A nach B zu bringen ist für die Anbieter mit einem erheblichen logistischen Aufwand verbunden und sicher nicht im Sinne des Erfinders. Auch hier würde eine E-Bike Prämie die flächendeckende Elektrifizierung erheblich beschleunigen. Außerdem wäre es einfach, Ladestationen in die bestehende Infrastruktur zu integrieren“, ist sich Ismail Ertug sicher.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.