Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen – „Wir brechen das Schweigen“

Veröffentlicht am 23.11.2016 in Presse

MdB Marianne Schieder setzt Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Seit 1981 wird jedes Jahr zum 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, dazu aufgerufen, gegen Gewalt und Diskriminierung von Frauen vorzugehen und Frauenrechte zu stärken. "Wir brechen das Schweigen" ist das Motto des diesjährigen Aktionstages, an dem sich auch MdB Marianne Schieder beteiligt. Schirmherrin ist wie im letzten Jahr Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig.

„Nach wie vor erfährt das Thema Gewalt gegen Frauen nicht die Aufmerksamkeit, die es verdient. Viel zu oft wird bei Gewalt geschwiegen oder weggesehen“, betont die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder. „Wir müssen das Thema aus der Tabu-Ecke in die Öffentlichkeit holen. Ich habe mich deshalb gerne an der Kampagne “Wir brechen das Schweigen” beteiligt. Je mehr Menschen mitmachen und dem Thema Gewalt gegen Frauen eine Stimme geben, desto besser!“ ist die Politikerin überzeugt.

Auch in Deutschland erlebt jede dritte Frau mindestens einmal in ihrem Leben körperliche und/oder sexuelle Gewalt. Die Gewalt findet in der Mitte der Gesellschaft statt – betroffen sind Frauen jeden Alters und jeder Schicht. Trotz des erschreckenden Ausmaßes ist das Thema noch immer ein Tabu. Nur jede fünfte Betroffene wendet sich an eine Beratungs- oder Unterstützungseinrichtung. 

Mit ihrer persönlichen Botschaft „Du mußt helfen! Trau dich!“ wendet sich MdB Marianne Schieder direkt an Betroffene und Personen, denen sich diese anvertraut haben. „Niemandem fällt es leicht, öffentlich über Gewalt zu sprechen, die man selbst oder ein geliebter Mensch erleiden musste“, erklärt die Abgeordnete. „Doch nur so kann Hilfe geleistet werden.“ Wichtig ist es MdB Marianne Schieder darum, das bundesweite Hilfetelefon bekannt zu machen. Dieses sei eine wichtige erste Anlaufstelle für Frauen, weil dort in aller Vertraulichkeit Unterstützung angeboten würde.

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr erreichbar. Unter der Rufnummer 08000 116 016 und über die Online-Beratung unter www.hilfetelefon.de können sich Betroffene, aber auch Menschen aus dem sozialen Umfeld der Betroffenen und Fachkräfte beraten lassen – anonym, kostenlos, barrierefrei und in 15 Fremdsprachen.

 

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.