Informationsveranstaltung zur Bahn-Elektrifizierung Hof-Regensburg

Veröffentlicht am 29.10.2010 in Verkehr

MdB Marianne Schieder holt Experten nach Nabburg

"Die Elektrifizierung der Bahnstrecke Hof-Regensburg ist entscheidend für die Zukunft der Oberpfalz. Neben dem Voranbringen der Realisierung des Vorhabens müssen vor allem die Bedürfnisse der Menschen vor Ort berücksichtigt werden", erklärt Marianne Schieder. Deshalb lädt die SPD-Bundestagesabgeordneten im Namen der Bundestagsfraktion alle Interessierten und Verantwortlichen entlang der Oberpfälzer Bahnstrecke zu einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, 03.11.2010, um 14.00 Uhr nach Nabburg, ins Hotel-Restaurant Alter Pfarrhof, Schmiedgasse 23, ein.

Marianne Schieder ist es gelungen, für diese Veranstaltung den Bahnbeauftragten der SPD-Bundestagsfraktion, MdB Martin Burkert, sowie den Hauptgeschäftsführer der IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim, Dr. Jürgen Helmes, zu gewinnen. Darüber hinaus wird ein Vertreter der Deutschen Bahn AG erwartet. Die Belastungen von Mensch und Umwelt werden in den kommenden Jahren mit anwachsendem Verkehr zunehmen. Ein gut ausgebautes Verkehrssystem ist wesentliche Voraussetzung für Wachstum und Beschäftigung. Die SPD-Bundestagsfraktion legt einen besonderen Fokus auf den Ausbau umweltfreundlicher Verkehrsträger, insbesondere der Schiene. Sie macht sich stark, mehr Güter von der Straße auf die Schienen zu verlegen und den Personenverkehr via Bahn zu verbessern. Damit wird ein wichtiger Beitrag geleistet, Deutschlands Klimaschutzziele zu erreichen. Um mehr Kapazitäten für den Nord-Süd-Güterverkehr in Deutschland zu schaffen, hat nicht nur die Deutsche Bahn ein großes Interesse, die Bahnstrecke von Hof nach Regensburg zu elektrifizieren. So könnte ein bundesweites Nadelöhr geschlossen werden. Die SPD-Fraktion begrüßt dieses Vorhaben. Sie will jedoch auch den Lärmschutz vorantreiben und damit einen Ausgleich zwischen den Interessen der Bahnnutzer und Anwohner herbeiführen.
  • Was bedeuten diese Elektrifizierungspläne für die Oberpfalz?
  • Wie kann es gelingen, dass mit steigendem Güterverkehr auf der Schiene die Lebensqualität der Menschen nicht leidet?
  • Wie sieht es mit Lärmschutz aus?
  • Wie profitiert der Personenverkehr von einer Elektrifizierung?
Das sind die Fragen, über die Marianne Schieder gemeinsam mit den Oberpfälzern sowie den eingeladenen Experten diskutieren will. Mit dieser Veranstaltung will die SPD-Bundestagsfraktion die Möglichkeit geben, sich aus erster Hand über die Bahnpolitik zu informieren und Anregungen für die weitere Planung zu sammeln.
Wer an der Veranstaltung teilnehmen will, kann sich im Büro von Marianne Schieder anmelden: 030-227 72 270 oder marianne.schieder@bundestag.de
 

Homepage SPD Bezirk Oberpfalz

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.