Heinz Uekermann bleibt Vorsitzender

Veröffentlicht am 09.05.2010 in Ortsverein

Neuwahlen bei SPD-Ortsverein – Herbe Kritik an Schwarz-Gelb
Mitterfels. In einer gut besuchten Mitgliederversammlung wurde unter Leitung der Bezirksgeschäftsführerin Christine Schrock die Vorstandschaft einhellig in ihren Ämtern bestätigt. Im Vordergrund der zukünftigen Arbeit steht die Aufgabe, verlorenes Vertrauen wieder zurückzugewinnen.

„Auch wenn die Verluste bei der Kommunal-, Landtags- und Bundestagswahl schmerzen, gilt es nach vorne zu schauen, um Vertrauen zurückzugewinnen, Mitglieder zu werben und neue Schwerpunkte zu setzen“ führte zu Beginn seines Berichtes der Ortsvorsitzende Heinz Uekermann aus. Die gute sachliche Arbeit im Marktgemeinderat sei leider nicht belohnt worden, weil sich die Konturen zu sehr vermischt hätten. Man werde das eigene Profil wieder schärfen und neue Interessenten für die Arbeit auf kommunaler Ebene gewinnen müssen, so Uekermann weiter. Dabei werde man sich noch mehr in Entscheidungsprozesse einbringen und darauf achten, dass Zukunftsperspektiven aufgezeigt werden. Die Regierungspolitik von Schwarz-Gelb falle noch verheerender aus als befürchtet. “Schwarz-Gelb regiert nun vier Monate lang ohne erkennbaren Plan. Merkel, Westerwelle, Seehofer und Co. Bedienen befreundete Interessen, sitzen Probleme aus oder leisten sich eklatante Fehleinschätzungen“ kritisierte der Redner. Man wolle sich schrittweise von der solidarischen Gesundheitsversorgung verabschieden und eine unverantwortliche Verlängerung der Restlaufzeiten für Atomkraftwerke herbeiführen. Hier werde sich die SPD klar positionieren und Widerstand gegen diese Pläne leisten.

Die anstehenden Neuwahlen brachten folgende, einstimmige Ergebnisse: Vorsitzender Heinz Uekermann, Stellvertreter: Günter Janshen und Otti Dietl, Kassier: Silvia Holmer, Schriftführer: Bernhard Puls, Organisation-Leiter: Josef Schmuck und Theo Göldl, Beisitzer: Michael Köhler, Norbert Stenzel, Martin Werner, Johann Bachl, Monika Harguth, Elisabeth Bergbauer, Johanna Uekermann. Als Revisoren wurden Elisabeth Göldl und Gabi Uekermann bestimmt. Delegierte zur Kreiskonferenz sind neben Heinz Uekermann, Günter Janshen und Otti Dietl auch Josef Schmuck, Theo Göldl, Johanna Uekermann, Norbert Stenzel, Bernhard Puls, Martin Werner, Gabi Uekermann und Monika Harguth. Auf Unterbezirksebene wird der Ortsverein von Heinz Uekermann und Bernhard Puls vertreten, Ersatz sind Johanna Uekermann und Günter Janshen.
In einer regen Aussprache wurde über den Zustand auf der „Laumerhöhe“ und des eingestürzten Daches bei einem ehemaligen Supermarktes nachgefragt sowie wieder die Auflage eines eigenen Mitteilungsblattes angeregt.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.