
Die SPD aus Stadt und Landkreis Landshut mit MdEP Wolfgang Kreissl-Dörfler
MdEP Wolfgang-Kreissl-Doerfler diskutierte auf der Landshuter Burg Trausnitz beim Bürgerforum unter dem Motto "Wohin geht Europa?"

MdEP Wolfgang-Kreissl-Doerfler diskutierte auf der Landshuter Burg Trausnitz beim Bürgerforum unter dem Motto "Wohin geht Europa?"
Die Bayerische Staatskanzlei und die Europäische Kommission in München hatten zu einer Diskussionsrunde auf die Burg Trausnitz eingeladen, um über die Zukunft und Akzeptanz der EU zu diskutieren.
Mit dabei waren auch 3. Bürgermeister der Stadt Landshut, Gerd Steinberger, Kreis- und Fraktionsvorsitzende Ruth Müller, Stadtverbandsvorsitzende Anja König mit ihrem Stellvertreter Gerhard Wick, AfB-Vorsitzender Herbert Lohmeyer und der landwirtschaftspolitische Sprecher der Landkreis-SPD, Josef Kollmannsberger.
Gerade angesichts des Minarett-Verbots in der Schweiz sei deutlich geworden, dass die Debatte falsch geführt worden sei, so Kreissl-Dörfler in seinem Eingangs-Statement. Gerade auf die Glaubensfreiheit müssten die Bürger der EU stolz sein und verteidigen. Die EU habe nun seit 60 Jahren für Frieden gesorgt und stabile Verhältnisse geschaffen, darum werde man weltweit beneidet, stellte MdEP Kreissl-Dörfler klar. 3. Bürgermeister Gerd Steinberger sprach in der Diskussion auch an, dass in Europa vorausschauende Politik gemacht werden müsse. Wer hätte sich vor 30 Jahren in Europa vorstellen können, dass einmal die Grenzen fallen. Deshalb dürfe man nicht von vornherein neue Möglichkeiten und Chancen ausschließen.
Ebenfalls auf die Chancen Europas ging Ruth Müller in ihrem Redebeitrag ein. Man dürfe sich nicht auf die Position zurückziehen, was in anderen Ländern nicht erlaubt sei. "Benchmark mache man immer mit den besten, wenn man erfolgreich sein will", so Müller. Mit der Diskussionsrunde befinde man sich ja auch auf historischem Boden - 1475 fand die "Landshuter Hochzeit" statt, bei der Herzog Georg aus Landshut die polnische Königstochter Jadwiga geheiratet habe - das war frühe Ostpoliltik, zog Müller das Resümee.
Im Anschluss an die Diskussion nutzten die SPD-Mitglieder die Gelegenheit, um mit dem Europa-Abgeordneten noch kommunalpolitische Förderfragen zu klären.
Homepage SPD Landkreis Landshut
Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.