„Ohne Moos nix los“ - Bundesweiter Schüler- und Jugendwettbewerb gestartet

Veröffentlicht am 11.12.2009 in Bundespolitik

Das neueste Handy zu haben, Klingeltöne herunterzuladen, die neue Spielekonsole auf Raten zu kaufen und angesagte Klamottenmarken zu tragen, das alles gehört für Kinder und Jugendliche heute zum Alltag. Wenn Kinder und Jugendliche den verlockenden Angeboten der Konsumwelt nicht widerstehen können, geraten sie genau wie Erwachsene in die Schuldenfalle. Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) will deshalb wachrütteln:„Ohne Moos nix los“, ein erstmals stattfindender Wettbewerb ruft junge Menschen auf, sich kritisch mit den Zusammenhängen von Konsum, Geld, Schulden und Armut auseinanderzusetzen.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Florian Pronold, der selbst AWO-Mitglied ist, begrüßt den Wettbewerb und ruft zum Mitmachen auf: „Kinder und Jugendliche müssen rechtzeitig den Umgang mit Geld lernen, sonst ist am Ende des Taschengeldes noch soviel Monat übrig.“

Die finanzielle Bildung müsse mehr in den Fokus gerückt werden, damit sich Kinder nicht im Finanzdschungel verirren, betont Florian Pronold. Der Wettbewerb leiste einen Beitrag zur Aufklärung, so der SPD-Bundestagsabgeordnete: „Helft mit, dass andere nicht in die Falle gehen und reicht originelle und kreative Beiträge ein, die für andere Kinder und Jugendliche lehrreich sind.“

Teilnehmen können Jugendliche im Alter von 10 bis 22 Jahren, einzeln oder in Gruppen, Berufsschulen, Jugendverbände und Schulklassen. Die Bewerbungsunterlagen finden Sie hier. Ab 4. Januar können die Beiträge dann auf der Internetseite unter www.awo-schuelerwettbewerb.org abgegeben werden. Jede Präsentationsform ist möglich, also z.B. ein selbst gedrehter Film, ein Audio-Beitrag, eine Präsentation oder ein PDF mit Texten und Fotos. Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2010.

Pro Bundesland soll es neun Preisträger geben, von den Siegerinnen und Siegern der Bundesländer werden in einem feierlichen Festakt Ende des Jahres 2010 die besten drei Beiträge je Altersstufe ausgezeichnet. Zusätzlich wird je Altersstufe ein Publikumssieger prämiert, der aus der Abstimmung im Internet hervorgeht. Der Wettbewerb ist ein Beitrag der AWO zum „Europäischen Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung 2010“.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.