Gemeinsam für ein starkes Bayern!

Veröffentlicht am 09.10.2012 in Landespolitik

Niederbayerngipfel der SPD mit Christian Ude

Trotz Staus und Baustellen in und um Plattling konnte sich die Organisatorin des Niederbayerngipfels der SPD in Niederbayern, SPD-Bezirksgeschäftsführerin Christine Schrock, über ein volles Haus im Preysinghof in Plattling freuen. SPD-Bezirksvorsitzender Landrat Michael Adam freute sich besonders den SPD-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2013 in Bayern, Oberbürgermeister Christian Ude, bei den Kommunalpolitikern in Niederbayern begrüßen zu können.

Christian Ude referierte zum Thema "Stadt und Land - Gemeinsam für ein starkes Bayern". Als Ministerpräsident will Christian Ude ein Land im Gleichgewicht.

Es kann einfach auf Dauer nicht gut gehen, wenn Die Randgebiete, insbesondere im Nordosten Bayerns, immer mehr ausbluten und die Metropolen wie v. a. München aus allen Nähten platzen und den Boom kaum noch beherrschen können. Zudem spare sich der Freistaat auf Kosten der Kommunen gesund. Der schuldenfreie Haushalt 2030 ist ein äußerst durchsichtiges Wahlkampfmanöver der CSU; denn die Realität spricht anderes: In den letzten 15 Jahren hat die CSU-Staatsregierung die Verschuldung verdoppelt, und nicht nur allein wegen der Landesbank.

Welche Probleme und Anliegen den SPD-Politikern in Niederbayern am Herzen liegen stellten SPD-Landrat Michael Adam, Johanna Werner-Muggendorfer MdL und SPD-Landrat Heinrich Trapp in Impulsreferate vor. Für die SPD in Niederbayern ist eine gute Infrastruktur lebenswichtig, da die Menschen in Niederbayern bereit sind, weite Wege zur Arbeit in Kauf zu nehmen. Der Breitbandausbau gehört hier dazu. Auch sollte die Schule im Dorf bleiben, sonst werden Bürgermeister zu Insolvenzverwaltern degradiert, so Michael Adam.

Die Vertreter der niederbayerischen Wirtschaftskammern sahen viele Gemeinsamkeiten mit den SPD-Kommunalpolitikern in Niederbayern. Allerdings gingen sie auch auf die strittigen Themen wie den lange umstrittenen Bau der A94 und den Donauausbau ein.

Foto: Christian Ude diskutierte mit Michael Adam, Johanna Werner-Muggendorfer und Heinrich Trapp mit niederbayerischen SPD-Kommunalpolitikern in Plattling (v.re.).

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.