Am 11. Oktober ist Weltmädchentag!

Veröffentlicht am 09.10.2012 in Bundespolitik

SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder betont die Bedeutung des ersten Welt-Mädchentages der Vereinten Nationen am 11. Oktober 2012

Auf Initiative des internationalen Kinderhilfswerks Plan findet am 11. Oktober 2012 zum ersten Mal der Welt-Mädchentag der Vereinten Nationen (UN) statt. An diesem Tag startet auch die globale Kampagne der Kinderrechtsorganisation Because I am a Girl. Plans Ziel ist es, in den kommenden Jahren mit seinen Projekten vier Millionen Mädchen direkt zu erreichen und das Leben von weiteren 40 Millionen Mädchen und Jungen positiv zu beeinflussen. Nur wenn Mädchen geschützt aufwachsen, Lebenskompetenzen erwerben, zur Schule gehen, diese beenden und eine Berufsausbildung machen können, werden sie tragende Kräfte ihrer Gesellschaften. Ein nachhaltiges Mittel, um den Kreislauf der Armut zu beenden.

Auch MdB Marianne Schieder freut sich über die Premiere: „Die Einführung eines Welt-Mädchentages durch die Vereinten Nationen ist ein wichtiger Schritt, um mehr Aufmerksamkeit für die Belange von Mädchen zu erreichen. Die SPD-Bundestags-Fraktion hatte sich im vergangenen Jahr mit einem interfraktionellen Antrag der Forderung von Plan nach einem solchen Tag angeschlossen, und ich freue mich, dass wir gemeinsam erfolgreich waren!“

Plan International bereitet für den Mädchentag weltweit hochkarätig besetzte Veranstaltungen und Aktionen vor. Zu den Höhepunkten in Deutschland gehört eine zentrale Veranstaltung im Berliner Sony-Center am Potsdamer Platz. Plan feiert den ersten Welt-Mädchentag mit prominenten Künstlern und Fürsprechern, Schülern und Paten. Am Abend gehen von Berlin aus dann Lichtzeichen um die Welt: Zur Blauen Stunde erstrahlt das Dach des Sony-Centers in Pink – parallel zum Riesenrad "London Eye" in London, der Meerjungfrau in Kopenhagen, dem CN-Tower in Toronto, dem „Red Fort“ in Dehli, den Niagarafällen, dem Empire State Building in New York und vielen weiteren Gebäuden rund um den Globus.

MdB Marianne Schieder ist sich sicher: „Dies wird ein deutliches Zeichen für die Stärkung von Mädchen sein! Mit einem solchen Tag rückt die Lebenssituation der Mädchen stärker in das öffentliche Bewusstsein. Im Zuge der Nachhaltigkeit wird zukünftig alljährlich am 11. Oktober für mehr Geschlechtergerechtigkeit geworben, um die Armut zu bekämpfen und die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für Mädchen positiv zu verändern, um damit einen Beitrag für eine gerechtere Welt zu leisten.“

Gerade auch für Kinder und Jugendliche hält Plan Deutschland zur Kampagne Because I am a Girl unter www.biaag.de viele Informationen, Material und tolle Ideen bereit, die sich einfach umsetzen lassen.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.