
Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz stellten die niederbayerischen SPD-Landtagsabgeordneten Johanna Werner-Muggendorfer, Reinhold Perlak und Bernhard Roos ein 10-Punkte-Programm für den Aufschwung in Niederbayern vor.

Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz stellten die niederbayerischen SPD-Landtagsabgeordneten Johanna Werner-Muggendorfer, Reinhold Perlak und Bernhard Roos ein 10-Punkte-Programm für den Aufschwung in Niederbayern vor.
Johanna Werner-Muggendorfer beackerte die Themenbereiche Bildung, Soziales und Beruf und Familie. Für Werner-Muggendorfer ist eine gute (Aus-)Bildung die Grundlage für ein gutes Leben. Dazu gehören die wohnortnahe Beschulung und eine vollständige schulische Infrastruktur vor Ort unbedingt dazu. Als gelernte Erzieherin sind ihr Investitionen in soziale Berufe sehr wichtig; dazu gehören z. B. mehr Fachakademien für Sozialpädagogik, um das notwendige Fahrpersonal für den immer höheren Bedarf auszubilden. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist ein weiterer wichtiger Bereich, dazu gehört eine gut ausgebaute Infrastruktur für den (Daten-)Verkehr.
Reinhold Perlak ging ausführlich auf die Wichtigkeit der Kommunen für die tägliche Daseinsvorsorge für die Menschen ein. Etwa 90 Prozent der Dienstleistungen für die tägliche Daseinsvorsorge der Menschen erbringen die Kommunen. Dies wird leider zu wenig gewürdigt. Im Gegenteil, es kommen immer mehr Aufgaben, auch im sozialen Bereich auf die kommunalen Ebenen, d. h. von den Gemein-den über die Landkreise bis hin zum Bezirk, zu, wofür sie gesetzlich verpflichtet werden, ohne gleich-zeitig für die notwendige Finanzierung zu sorgen. Die sog. Kommunale Selbstverwaltung wird so zur Makulatur, so Perlak. Weitere Potentiale könnte ein Ausbau des „sanften Tourismus“ insbesondere in östlichen Regionen ausgeschöpft werden.
Kristallisationskerne sind dazu wissenschaftliche Kompetenzzentren, wie z. B. in Straubing oder Teisnach. Dies bedarf aber weiterer Koordinierung. Eine Möglichkeit wäre hier eine "Hochschule Niederbayern".
Hier hakt auch Bernhard Roos ein, der betont, dass Forschungsförderung eine ureigene Aufgabe des Freistaats ist und keine der Gemeinden. Dies würde die Kommunen entlasten und sie hätten wieder mehr Luft für ihre Aufgaben. Dazu gibt es leider nur Versprechungen der Vertreter der Regierungsparteien, aber keinerlei harte Fakten. Um den Verfassungsauftrag für gleichwertige Lebensbedingungen in ganz Bayern zu erfüllen, fordert Bernhard Roos ein nachhaltiges strukturpolitisches Sonderförderungsprogramm für den Bayerischen Wald, anstatt mit der Gießkanne übers Land zu gehen. Generell brauchen die Regionen mehr Kompetenzen, auch finanzieller Art, für ein echtes Regionalmanagement, dass unter Beteiligung der Kommunen, Kammern und Gewerkschaften die traditionelle Wirtschaftsförderung ergänzen muss. So können die regionalen Kräfte weiter gestärkt werden, um die Wirtschaft und Bevölkerung in den Regionen zu halten.
Foto: Die SPD-Bezirksvorsitzende Johanna Werner-Muggendorfer MdL, Reinhold Perlak MdL und Bernhard Roos MdL stellen 10 Punkte für den Aufschwung in Niederbayern vor.
Homepage SPD Bezirk Niederbayern
Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.