Gegen Studiengebühren

Veröffentlicht am 14.01.2012 in Bildung

Unterschriftenlisten an den SPD-Landesvorstand überreicht
Massenpetition „Studiengebühren – NEIN DANKE!“ läuft noch bis Ende Januar

„Das Jahr fängt ja gut an“ – stellte MdL Dr. Thomas Beyer, stellvertretender Landesvorsitzender fest: Der Vorsitzende der AfB Niederbayern (Arbeitsgemeinschaft für Bildung) Peter Schmid und die Landshuter Kreisvorsitzende Ruth Müller überreichten ihm einige hundert Unterschriften der Massenpetition „Studiengebühren Nein Danke!“ In den SPD-Ortsvereinen Pfeffenhausen, Ergoldsbach, Neufahrn und Rottenburg waren bei Versammlungen oder Infoständen Unterschriften gesammelt worden um Druck gegen die unsozialen Studiengebühren an Bayerns Universitäten und Hochschulen zu machen.

Die Massenpetition sei auf große Resonanz bei Jung und Alt gestossen, berichteten auch Franziska Gruber-Schmid und Max Wittmann von ihren Erfahrungen beim Ergoldsbacher Infostand. Auch viele Großeltern hätten sich in die Unterschriftenlisten eingetragen, da es um die Zukunftschancen ihrer Enkelkinder gehe.

Die bayerischen Studenten werden mit einer Uni-Maut abkassiert, während Milliarden aus Bayern über die Landesbank nach Kärnten geflossen seien, zeigten sich die SPD-Mitglieder verärgert.

MdL Dr. Thomas Beyer erinnerte daran, dass Christian Ude als Spitzenkandidat der bayerischen SPD bei der nächsten Landtagswahl ein Versprechen abgegeben habe: „Die unsozialen Studiengebühren werden abgeschafft, wenn die SPD die Regierung stellt.“ Mit den vielen Unterschriften aus dem Landkreis Landshut werde auch ein deutliches Signal nach München gesandt: Es geht hier um die Zukunftschancen unserer Kinder – jungen Menschen dürfe ein Studium nicht erschwert werden, indem Bildungschancen vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Unterschriftenlisten können bei den SPD-Ortsvereinen angefordert werden oder man kann die Petition online auf der Homepage der SPD- Landtagsfraktion unterstützen: www.studiengebuehren- neindanke.de

Foto: Übergabe der Unterschriftenlisten an (2. v. l.) MdL Dr. Thomas Beyer (stv. Landesvorsitzender): SPD-Kreisvorsitzende Ruth Müller, SPD-Vorsitzende Ergoldsbach, Franziska Gruber-Schmid, ndb. AfB-Vorsitzender Peter Schmid, SPD-Gemeinderat Max Wittmann

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.