
Valerian Thielicke, Herbert Lohmeyer, Anja König, Harald Unfried, Ruth Müller, Frank Domakowski
SPD aus Stadt und Landkreis Landshut planen für die Umweltmesse und kommentieren die aktuelle Entwicklung in Niederaichbach

SPD aus Stadt und Landkreis Landshut planen für die Umweltmesse und kommentieren die aktuelle Entwicklung in Niederaichbach
„Wer Mauern baut, hat etwas zu verbergen“, stellten die SPD-Mitglieder des Unterbezirks Landshut fest. Bei der Vorbereitungssitzung für die Landshuter Umweltmesse kam diese Meldung fast passgenau. Bei der Umweltmesse 2010 hatten die Genossen dort Unterschriften für die Massenpetition zur Beibehaltung des rot-grünen Atomkonses gesammelt, erinnert der stellvertretende UB-Vorsitzende Herbert Lohmeyer.
Doch selbst über 30.000 Unterschriften aus ganz Bayern konnten die Regierung nicht umstimmen. Die Laufzeiten wurden verlängert. 2011 nach der Atomkatastrophe von Fukushima waren das Moratorium und die Energiewende das beherrschende Thema der Umweltmesse. Und so wie es aussieht, wird sich auch die SPD bei der diesjährigen Umweltmesse wieder mit dem Thema „Atomausstieg und Energiewende“ beschäftigen müssen, meint Pressesprecher Frank Domakowski.
Der „Mauerbau von Niederaichbach“ ist der Einstieg, das Zwischenlager zu einem Endlager auszubauen, stellte die Landshuter Kreisvorsitzende Ruth Müller fest. Dieses offensichtliche Sicherheitsrisiko, das der Bevölkerung verschwiegen wurde, zeugt nicht von weitsichtigem Handeln, bekräftigte der Tiefenbacher Vorsitzende Valerian Thielicke. „Es ist nur ärgerlich, dass wir als Kritiker der Kernenergie in den letzten Jahren immer nur milde belächelt wurden und unsere Warnungen als Stimmungsmache und Angstschürerei bezeichnet wurden“, erinnert die Landshuter Stadtverbandsvorsitzende Anja König an das langjährige Anti-Atom-Engagement der SPD.
„Der Kniefall der schwarz-gelben Regierung vor der Atomlobby wird noch manche Überraschung – auch in finanzieller Hinsicht – für die Bürgerinnen und Bürger bereit halten“, befürchtet der Vorsitzende des Landshuter SPD-Unterbezirks Harald Unfried. Sicherheit müsse für die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Landshut an oberster Stelle stehen, dazu gehöre allerdings auch eine transparente Berichterstattung über die Gründe der Baumaßnahmen und die davon erwarteten Verbesserungen.
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Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.