
Landshuter Christuskirche
Stellvertretende Landrätin Christel Engelhard und Fraktionsvorsitzende Ruth Müller waren beim Gottesdienst in der Landshuter Christuskirche dabei

Stellvertretende Landrätin Christel Engelhard und Fraktionsvorsitzende Ruth Müller waren beim Gottesdienst in der Landshuter Christuskirche dabei
Sympathisch, weltoffen und charmant präsentierte sich der neue evangelische Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm bei seinem Antrittsbesuch im Dekanat Landshut.
In seiner Predigt, die die Briefe des Paulus an die Korinther zum Inhalt hatte, wünschte er sich eine neue politische Kultur, die das öffentliche Zeigen von Schwachheit nicht bestraft, sondern als Teil des Menschseins annimmt und würdigt. Eine neue politische Kultur, für die Menschlichkeit kein Fremdwort ist, sondern die Basis der politischen Diskussionen - so kontrovers sie auch sein mögen. Menschliche Fehlbarkeit, menschliche Schwäche und die Furcht, die auch Politiker haben, weil sie eben Menschen sind, die gewinnen erst dann destruktive Bedeutung, wenn sie permanent krampfhaft versteckt werden müssen.
Die beiden evangelischen SPD-Vertreterinnen aus dem Landkreis Landshut, Christel Engelhard und Ruth Müller - die selbst im Kirchenvorstand der evangelischen Kirche Rottenburg tätig ist, konnten im Anschluss an den Gottesdienst mit dem Landesbischof (derzeit lässt er seine SPD-Mitgliedschaft ruhen), ein paar persönliche Worte wechseln. Dabei wurde deutlich, dass der neue Landesbischof in seiner Amtszeit die Menschen ermutigen will, sich kirchlich, gesellschaftlich und politisch zu engagieren. "Kirche und Staat müssen zusammenarbeiten, um zum Wohle der Menschen das Leben zu gestalten", so der Landesbischof. Unsoziale Barrieren, wie Studiengebühren, schlechte Bildungschancen und mangelnde Lebensperspektiven müsse man gemeinsam bekämpfen, pflichtete er auch den einführenden Statements der evangelischen Jugend bei.
Homepage SPD Landkreis Landshut
Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.