GBW-Wohnungen und Sparkasse

Veröffentlicht am 05.07.2012 in Landespolitik

Fällt die Wohnbaugesellschaft jetzt in die Hände von Finanzinvestoren?

Der oberpfälzer SPD-Landtagsabgeordnete Reinhold Strobl zeigt sich über die jetzt bekannt gewordene Grundlagenvereinbarung zwischen Bayerischer Landesbank und EU-Kommission enttäuscht. „Beim Verkauf der Wohnbaugesellschaft GBW in einem offenen Bieterverfahren müssen die Mieterinnen und Mieter für die Finanzabenteuer gerade stehen, welche die BayernLB mit Unterstützung Stoibers betrieben hat. Das ist unfassbar.“ Der Abgeordnete fordert von der Bayerischen Staatsregierung, umgehend Maßnahmen für einen Schutz der Mieterinnen und Mieter der GBW-Gruppe zu ergreifen.

„Es ist zu befürchten, dass die Wohnbaugesellschaft jetzt in die Hände von Finanzinvestoren fällt“, so Strobl. Für die betroffenen Mieterinnen und Mieter, aber auch für die betroffenen Städte drohen aus Sicht des Sozialdemokraten dabei kaum absehbare sozial- und wohnungspolitische Konsequenzen. „Söders vage Versprechungen einer Sozialcharta reichen nicht aus“, kritisiert Strobl: „Innenminister Hermann hat sich in Erlangen für einen umfassenden Mieterschutz ausgesprochen. Jetzt hat er Gelegenheit, sein Wort einzulösen.“

Wichtig, so Strobl, ist eine umfassende Transparenz: „Angesichts der weitreichenden Konsequenzen, die ein Verkauf der GBW hat, müssen die konkreten Auflagen der Europäischen Kommission umgehend offengelegt werden. Es müssen alle Spielräume für einen Verbleib der GBW-Wohnungen in öffentlicher Hand genutzt werden.“

Die Auswirkungen der Landesbank-Krise, so Strobl, würden übrigens nicht nur hier deutlich. Auch die Sparkasse sei davon betroffen und müsse sich mit etwa 20 Mio Euro einbringen. Das sei Geld der Kunden. Das sei aber auch Geld, welches den Kommunen im Landkreis gut getan hätte.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.