
MdL Johanna Werner-Muggendorfer, Kerstin Schanzer, Anja König, Ruth Müller, Harald Unfried, Frank Domakowski
Landesbank-Desaster darf nicht auf Kosten der Mieter gehen

Landesbank-Desaster darf nicht auf Kosten der Mieter gehen
Die Führungsspitze der SPD in Stadt und Land hat sich im Rahmen einer Vorstandstagung der niederbayerischen SPD am vergangenen Wochenende für eine massive Unterstützung der SPD-Landtagsinitiative ausgesprochen, die auf eine einzelvertragliche Absicherung der Mieter in den über 33.000 gbw-Wohnungen in Bayern abzielt. Die SPD-Landtagsfraktion hatte den bayerischen Ministerpräsidenten aufgefordert, sich dieser Position anzuschliessen, informierte MdL Johanna Werner-Muggendorfer die Landshuter SPD-Spitze.
Nach Auffassung der Sozialdemokraten steht die Staatsregierung in der Verantwortung für die Mieter, weil der Verkaufszwang erst infolge der dramatischen Fehlspekulationen der Bayern-LB entstanden sei. Nur durch entsprechende Änderungen der einzelnen Mietverträge selbst könnten nun die Mieter vor unliebsamen Entwicklungen nach dem Verkauf der Wohungen geschützt werden.
Zu diesen Änderungen gehört für die SPD die Ergänzung der Mietverträge um lebenslange Wohnrechte für die Mieter über 60 Jahre und der Verzicht auf preistreibende Luxussanierungen. "Wir unterstützen diese Initiative, weil es uns um die berechtigten sozialen Interessen der 1300 Mieterinnen und Mieter in Landshut und Altdorf geht", so unisono die Kreisvorsitzende Ruth Müller und der Bundeswahlkreisvorsitzende Harald Unfried. Die Stadtvorsitzende Anja König wies darauf hin, dass eine blosse Sozialcharta nicht ausreiche, um die Belange der Mieter zu wahren. Nur individuell einklagbare Rechte könnten letztlich einen ausreichenden Schutz bewirken. Dafür würden sich die Sozialdemokraten in den nächsten Wochen einsetzen.
Desweiteren sei es wichtig, in Stadt und Landkreis Landshut bezahlbare Wohnungen für die schwächeren in unserer Gesellschaft vorzuhalten. Seit Jahren gebe es keinen sozialen Wohnungsbau mehr und damit stünden für Menschen mit Wohnberechtigungsschein auch keine adäquaten Wohnungen zur Verfügung. Hier seien die Kommunen gefordert, das Angebot zu erweitern.
Homepage SPD Landkreis Landshut
Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.