Mehr Frauen für Politik begeistern

Veröffentlicht am 09.07.2012 in Kreisvorstand

MdL Natascha Kohnen (Mitte) mit Ruth Müller (l.) und Anja König (r.)

"Die Geschichte der SPD ist eng verbunden mit dem Kampf um die Gleichstellung von Mann und Frau" - so Generalsekretärin MdL Natascha Kohnen bei der Feier des 120-jährigen Jubiläums der Bayerischen SPD in Regensburg.

Für die SPD aus Stadt und Landkreis Landshut waren die beiden Vorsitzenden Anja König und Ruth Müller zum Festakt eingeladen. Erstmals in der Geschichte der SPD in der Region Landshut stehen seit vier Jahren zwei Frauen an der Spitze der Sozialdemokratie. Seit über 100 Jahren gibt es in Bayern und Deutschland das Frauenwahlrecht, so MdL Natascha Kohnen. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg hatte die SPD ein Frauenwahlrecht gefordert, aber erst 1919 wurde es in der bayerischen Verfassung festgeschrieben.

Über hundert Jahre später sei es noch immer wichtig, für die Gleichstellung von Mann und Frau in Beruf und Gesellschaft einzutreten. "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" und eine echte Vereinbarkeit von Familie und Beruf seien die Forderungen, die auch heute noch umgesetzt werden müssten. Den beiden SPD-Politikern aus der Region Landshut ist es auch ein Anliegen, dass sich mehr Frauen in das politische Geschehen vor Ort einbringen. Die Kommunalparlamente seien noch weit davon entfernt, den Frauenanteil in der Gesellschaft widerzuspiegeln. So seien im Landshuter Stadtrat 16 Frauen von insgesamt 44 Stadträten und im Landshuter Kreistag gerade einmal 14 von 60 Kreistagspolitikern Frauen.

"Mehr Mut für Politik" wünschen sich die Generalsekretärin der bayerischen SPD, MdL Natascha Kohnen und die beiden SPD-Vorsitzenden Anja König und Ruth Müller für die Zukunft. Bei uns in der SPD haben Frauen hervorragende Chancen, denn wir haben mit dem Reissverschluss-Prinzip und der Quote dafür gesorgt, dass auch Frauen bei den Listenaufstellungen gute Plätze bekämen.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.