Fukushima - Mahnwache

Veröffentlicht am 08.03.2012 in Veranstaltungen

Am 28. Mai 2011 setzten viele tausend Demonstranten in Landshut ein eindrucksvolles Zeichen für den Atomausstieg

„Fukushima ist überall“ - Mahnwache zur Erinnerung an die seit zwölf Monaten andauernde Reaktorkatastrophe in Japan, am Sonntag, den 11. März 2012, ab 14.00 Uhr in Niederaichbach und bei den Atomkraftwerken Isar 1 und Isar 2

Zum „Bündnis für Atomausstieg“ (BüfA) hatten sich im Frühjahr 2010 der Bund Naturschutz, die Bürgerinitiative Isartal, das Bürgerforum gegen Atomkraftwerke, die Grünen, SPD und ÖDP, die Freien Wähler und weitere Organisationen zusammengeschlossen. Gemeinsam forderten diese Gruppierungen die dauerhafte Stilllegung des AKW Isar 1 und die Rücknahme der Laufzeitverlängerung für deutsche Atomkraftwerke.

Leider führte erst die Atomkatastrophe in Fukushima zum Umdenken der Regierungsparteien und damit zum Einstieg in die Energiewende.

Die Reaktorkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima haben gezeigt:: Atomkraft ist unbeherrschbar, sie birgt ein tägliches tödliches Risiko und hinterlässt mit dem hochgiftigen Atommüll Tausenden von Generationen eine unverantwortliche Bürde.

Der öffentliche Druck auf die Politik wird bestimmen, ob die Energiewende im geplanten Zeitraum umgesetzt und ob eine dezentrale, bürgerfreundliche Stromversorgung verwirklicht wird. Die Zukunft liegt bei den Erneuerbaren Energien, gemeinsam mit Energieeffizienz und Energiesparen.

Am 11. März 2012 dauert die Katastrophe von Fukushima schon ein Jahr an. An diesem Tag gedenken wir der Opfer und wenden uns gegen die weitere Nutzung der Atomenergie in Deutschland, in Europa, weltweit.

Um 14.00 Uhr gehen die Teilnehmer vom Rathausvorplatz in Niederaichbach los zu den Atomkraftwerken Isar 1, Isar 2 und dem Atommüllager „BELLA“. Dort findet die Mahnwache mit Redebeiträgen von Dr. Thomas Gambke (MdB Bündnis 90/die Grünen), Robert Grashei (Erster Bevollmächtigter der IGM Landshut) u.a. sowie mit Unterstützung des Percussion-Orchesters Pan Tao statt. Gegen 15.30 Uhr ist der Rückmarsch zum Rathaus nach Niederaichbach geplant. Weitere Infos, auch zu Bus- und Zugverbindungen, sind unter www.büfa-landshut.de zu finden.

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.