SPD AK Labertal stellte sich auf der Messe der Ortsvereine vor

Veröffentlicht am 08.03.2012 in Regionalpolitik

„BayernSPD interAKTIV“ hieß die Messe der SPD-Ortsvereine, bei der der SPD-Arbeitskreis Labertal in verschiedenen Fachforen sein Konzept und seine Aktivitäten vorstellte. Für den AK Labertal waren die Sprecherin Ruth Müller, eine Delegation der Schierlinger SPD mit der Vorsitzenden Madlen Melzer, Markrat Armin Buchner und Martin und Marielle Auer sowie der Kreisvorsitzende der SPD Straubing, Heinz Ueckermann vertreten.

Vorgestellt wurden in acht Foren und Workshops die Projekte der BayernSPD bis zum Sommer 2013 zur Vorbereitung der Landtags- und Bundestagswahl im September des kommenden Jahres. Zu den behandelten Themen gehörten unter anderem der Umgang mit den Rechtsextremisten, die Angebote der politischen Bildungsträger, Tipps für die Pressearbeit sowie für die Internet-Auftritte. Eine ganze Reihe von Expertinnen und Experten standen den Gästen für Informationen und Anregungen zur Verfügung.

Mit der stellvertretenden SPD-Landesvorsitzenden Annette Karl, MdL, und mit Natascha Kohnen, MdL, der Generalsekretärin der BayernSPD, kam gleich zu Beginn der Veranstaltung geballte und temperamentvolle „womanpower“ zum Einsatz, die den Saal gleich in Stimmung brachte. Annette Karl stellte in ihrem kämpferischen Statement die SPD und Christian Ude als die inhaltliche wie personelle Zukunftslokomotive für Bayern heraus. Eine wichtige Rolle für ein erfolgreiches Abschneiden bei der Landtags- und der Bundestagswahl spielen die Ortsvereine an der Basis, betonte Natascha Kohnen. „Wir müssen die Gelegenheit beim Schopf packen und für einen politischen Kurswechsel in Bayern und Berlin kämpfen.“ Auf großes Interesse stießen im Fachforum die Aktivitäten des SPD-Arbeitskreises zum Thema Rechtsextremismus. Ruth Müller und Armin Buchner stellten die Ausstellungsreihen „Bonhoeffer-Wochen“ und „Rechtsradikalismus in Bayern“ vor und erläuterten die Idee und das Konzept der „Historischen Themennachmittage im Labertal“. „Nur in der Zusammenarbeit über Ortsvereinsgrenzen hinweg und gemeinsam mit Schulen, Kirchen und anderen Organisationen könne man es schaffen, dass rechtsextremes Gedankengut für junge Menschen nicht wieder zur Gefahr wird“, so Ruth Müller.

Foto: Heinz Ueckermann, Marielle Auer, MdL Annette Karl, Ruth Müller, MdL Natascha Kohnen, Madlen Melzer, Armin Buchner, Martin Auer

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.