Internat. Frauentag 2012: Heute für morgen Zeichen setzen

Veröffentlicht am 11.03.2012 in Allgemein

200 rote Rosen gab es heuer wieder für die Geiselhöringer Frauen. Die SPD verteilte sie am Stadtplatz, im Fachmarktzentrum und im Seniorenheim. „Schön dass ihr an uns denkt“, so die Kommentare! - Wenn nicht die SPD, wer dann?

Mehr Frauen in die Politik – auch im Labertal

Zum Internationaler Frauentag 2012 warb die Geiselhöringer SPD für mehr Frauen in der Politik. „’Heute für morgen Zeichen setzen’ so lautete das Motto 2012“, so die stellvertretende Ortsvorsitzende Brigitte Wessely. 101 Jahre alt und top aktuell seien die Forderungen zum Internationaler Frauentag: Mehr Entgeltgerechtigkeit, eine bessere Vereinbarkeit von Arbeit und Leben sowie Chancengleichheit von Männern und Frauen beim Berufseinstieg und –aufstieg.

„Nach wie vor sind Frauen in der Politik unterrepräsentiert. Das zeigt auch ein Blick auf den Bayerischen Landtag: Von 187 Abgeordneten sind im Jahr 2011 gerade 59 Frauen. Dies entspricht einem Anteil von 31 Prozent“, erklärt Helga Janker, ebenfalls stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende. Die CSU-Fraktion rangiere mit 20,7 Prozent auf dem letzten Platz – gefolgt von den Freien Wählern mit 25 Prozent. In der SPD seien zumindest 46,2 Prozent der Abgeordneten Frauen.

Brigitte Wessely: „Wir haben ein striktes Quotensystem, dazu brauchen wir aber auch Frauen, die sich gerne politisch engagieren – auch für ihre Heimatgemeinde. Die SPD im Labertal besetzt für die kommende Kommunalwahl 2014 die Hälfte ihrer Listenplätze mit Frauen, aber dazu ist es nötig, dass sich mehr Frauen für sozialdemokratische Werte einsetzen und aktiv im Ortsverein mitmachen – wir freuen uns auf Sie!“

 

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.