
Barbara Hingerl wurde von Minister Brunner mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet - stv. Landrätin Christel Engelhard und MdL Ruth Müller gratulierten

Barbara Hingerl wurde von Minister Brunner mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet - stv. Landrätin Christel Engelhard und MdL Ruth Müller gratulierten
Velden. Für ihr außergewöhnliches ehrenamtliches und soziales Engagement hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner fünf Persönlichkeiten aus Niederbayern am Freitag das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht. Barbara Hingerl aus Velden pflegt mit Hingabe seit 1989 ihren Sohn Manfred, bei dem im Alter von elf Jahren ein Gehirntumor festgestellt wurde. Zudem unterstützt sie trotz ihres zunehmenden Alters ihre berufstätige Schwägerin bei der Betreuung der über 90-jährigen Schwiegermutter. Der Verdienstorden ist laut Brunner der symbolische Dank des Staates an Bürgerinnen und Bürger, die sich besonders für das Gemeinwohl eingesetzt haben.
„Unsere Gesellschaft braucht Persönlichkeiten wie Sie, die für ihre Mitmenschen Verantwortung übernehmen“, sagte der Minister zu den fünf Geehrten. Barbara Hingerl habe durch ihre pflegerischen Leistungen bleibende Verdienste erworben. Nach vielen Arzt- und Facharztuntersuchungen wurde bei ihrem Sohn Manfred im Alter von elf Jahren ein Tumor im Kleinhirn festgestellt und auch operiert. Obwohl ihr Sohn danach weiterhin Gleichgewichtsstörungen hatte, konnte er wieder selbstständig gehen und die Schule besuchen. Auch erlangte er den Schulabschluss und absolvierte eine dreijährige Lehre. Zur Freude aller erlangte er den Führerschein. Dadurch war es ihm möglich, seinen Arbeitsplatz in Buchbach selbstständig mit dem Auto zu erreichen.
Ab dem 20. Lebensjahr breitete sich der Tumor bei ihrem Sohn wieder aus. Da eine weitere Operation nicht zu verantworten war, folgte die Behandlung mit Bestrahlung – leider ohne Erfolg. Seitdem ist er auf den Rollstuhl angewiesen. Da die Krankheit weiter fortschreitet, kann Hingerls Sohn nun auch nicht mehr seine Arme und Hände gebrauchen und sein Leben deswegen nicht mehr selbstständig führen.
Zudem verschlechtert sich in letzter Zeit seine Sprache, so dass er sich nur noch mit seinen engsten Familienangehörigen verständigen kann. Er benötigt bei allen Verrichtungen des täglichen Lebens Hilfe und Unterstützung.
„Diese Hilfe und Unterstützung leisten Sie, sehr geehrte Frau Hingerl, nunmehr seit 25 Jahren. Dabei haben Sie zu keiner Zeit einen Pflegedienst in Anspruch genommen“, betonte Minister Brunner. Durch ihre hingebungsvolle Pflege habe sie es ihrem Sohn ermöglicht, in der gewohnten Umgebung zu bleiben. „Hinzu kommt noch, dass Sie Ihre berufstätige Schwägerin bei der Betreuung der 92-jährigen Schwiegermutter ebenfalls unterstützen“, so Brunner. Diese Leistung könne nicht hoch genug geschätzt werden.
„Ein nigerianisches Sprichwort besagt: ‘Der Mensch ist die beste Medizin des Menschen’. Sie haben sich bestimmt sehr oft in Ihrem Leben gewünscht, dass es eine Medizin gibt, die Ihren Sohn heilt. Auch wenn es diese leider nicht gibt, so haben Sie doch eine ganz persönliche Medizin für Ihren Sohn, nämlich Sie selbst und dafür dankt Ihnen Ihr Sohn bestimmt jeden Tag auf seine Art und Weise“, lobte Brunner Hingerl.
Homepage SPD Landkreis Landshut
Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.