Für Bayern im Bund das Optimale erreichen

Veröffentlicht am 23.02.2010 in MdB und MdL

MdB Marianne Schieder ist neue stellvertretende Vorsitzende der bayerischen SPD-Landesgruppe im Deutschen Bundestag

MdB Marianne Schieder ist von den bayerischen SPD-Bundestagsabgeordneten zusammen mit MdB Gabriele Fograscher aus Nördlingen einstimmig zur stellvertretenden Vorsitzenden der bayerischen Landesgruppe der SPD-Bundestagsfraktion gewählt worden. Gemeinsam mit dem neuen Vorsitzenden, dem Nürnberger Bundestagsabgeordneten Martin Burkert, bilden sie den dreiköpfigen Vorstand der Landesgruppe.

"Eine der wichtigsten Aufgaben ist die Koordination der Aktivitäten der Landtagsfraktion und der bayerischen SPD-Bundestagsabgeordneten in den unterschiedlichsten Politikfeldern, um für Bayern auf bundespolitischer Ebene das Optimale zu erreichen", so Marianne Schieder zu ihren neuen Aufgaben.

"Wir werden im Landesgruppenvorstand dazu beitragen, dass die SPD auf unterschiedlichen Ebenen konsequent für die gleichen Ziele eintritt, während die CSU in Bayern große Töne von sich gibt und in Berlin vielfach ganz anders handelt", erklärt die Oberpfälzer Abgeordnete. Gerade in der Bildungspolitik, ihrem Fachgebiet, sei dies auf Grund der politischen Kompetenzverteilung, unabdingbar. "Während sich die Regierungsparteien überwiegend mit sich selbst beschäftigen, sind wir daran interessiert, Konzepte für die Zukunft zu entwickeln", macht Marianne Schieder nach ihrer Wahl deutlich.

Die Landesgruppe Bayern der SPD-Bundestagsfraktion versteht sich als Interessensvertreterin Bayerns im Bundestag und besteht in der 17. Legislaturperiode aus 16 Abgeordneten. MdB Marianne Schieder ist Volljuristin und gehört seit September 2005 dem Deutschen Bundestag an. Seit der Bundestagswahl 2009 ist sie ordentliches Mitglied im Rechtsausschuss sowie im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Darüber hinaus wurde sie von der SPD-Fraktion in den Sudetendeutschen Rat e.V. delegiert. Als Schriftführerin ist MdB Marianne Schieder wieder in die Leitung der Plenarsitzungen eingebunden. Außerdem ist sie stellvertretendes Mitglied im Unterausschuss Europarecht sowie in der Kommission des Ältestenrates für die Rechtstellung der Abgeordneten.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.