Ortsvorsitzende aus dem Labertal überreichen Unterschriftenliste an MdL Rinderspacher
AK Labertal überreichte Unterschriften
AK Labertal überreichte Unterschriften
In Sichtweite des Atommeilers ISAR I trafen sich die Mitglieder des AK Labertal mit Fraktionssprecher Markus Rinderspacher in Ergoldsbach und übergaben die ersten Unterschriftenlisten aus der Region Labertal. Der Münchner Abgeordnete zeigte sich erfreut über die rege Beteiligung der Ortsvereine an der Unterschriftensammlung und informierte sich über die vielfältigen Aktivitäten des Arbeitskreises.
„Ziel der Petition ist es, den Druck auf die Bayerische Staatsregierung und auf die Bundesregierung zu erhöhen, alle Planspiele für den Ausstieg aus dem Atomausstieg einzustellen, und ihnen klarzumachen, dass Laufzeitverlängerungen für Kernkraftwerke keine Akzeptanz in der Gesellschaft haben: Denn längere Laufzeiten für Kernkraftwerke sind ein Risiko mit ungewissem Ausgang“, so Arbeitskreis- Sprecher Rainer Pasta. „Gerade im Nahbereich des Uralt- Meilers ISAR I haben wir in der Region Labertal guten Grund, die Initiative der SPD- Fraktion im Bayerischen Landtag zu unterstützen und den Menschen in der Region die Chance zu geben, die Petition zu unterschreiben“.
„Vor 10 Jahren wurde der Ausstieg beschlossen und nun sollen die Verträge auch eingehalten werden“, so die Landshuter Kreisvorsitzende und OV Vorsitzende, Ruth Müller aus Pfeffenhausen. „Unser Land braucht eine Modernisierung der Energieversorgung, die nicht zu Lasten der Umwelt geht und nicht zur Belastung künftiger Generationen wird. Gerade die Bürgerinnen und Bürger in der Region Labertal setzen auf erneuerbare Energien, wie die Solar- Bundesliga eindeutig beweist. Alleine im Bereich der Photovoltaik wurden in der Region viele Millionen Euro investiert - das ist Geld, das dem Handwerk vor Ort zugute kommt und so in der Heimat bleibt.“
Nun droht eine "Rolle rückwärts" in der Energiepolitik, die weitere Investitionen in die Erneuerbaren Energien erschwert. Die Erneuerbaren Energien sind im letzten Jahrzehnt massiv ausgebaut worden. Sie sind zu einem Jobmotor in Deutschland geworden. Diesen erfolgreichen Weg müssen wir weitergehen, bestätigte Markus Rinderspacher.
Die Petition kann weiterhin bei den SPD- Ortsvereinen im Labertal unterschrieben werden. Die Unterstützer der Petition können sich bis zum 13. Juni 2010 aber auch online eintragen
Homepage SPD Landkreis Landshut
Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.