Florian Pronold Nummer 1 der Bayern SPD

Veröffentlicht am 13.12.2008 in Bundespolitik

Florian Pronold führt SPD-Landesliste für die Bundestagswahl 2009 an

Bei der Landesvertreterversammlung der bayerischen SPD in mittelfränkischen Gunzenhausen am vergangenen Samstag wurde Florian Pronold MdB mit 88 Prozent der Delegiertenstimmen auf Platz „Eins“ der bayerischen SPD-Landesliste für die Bundestagswahl im kommenden Jahr gewählt. Auch die weiteren SPD-Bundestagskandidaten erreichten aussichtsreiche Listenplätze für einen möglichen Einzug in den Deutschen Bundestag, teilt der Pressesprecher der Niederbayern SPD Dr. Bernd Vilsmeier in einer Presseerklärung mit.

Mit dem 35-jährigen Rechtsanwalt und Finanzpolitiker Florian Pronold aus Deggendorf, der Vorsitzender der bayerischen SPD-Landesgruppe im Bundestag ist, schafft die Bayern SPD den Generationenwechsel, sagte SPD-Bezirksvorsitzende Bruni Irber MdB. Dass mit Jella Teuchner MdB aus Passau mit 87 Prozent der Stimmen auf Platz 18 und mit Harald Unfried aus Landshut mit 94 Prozent auf Platz 21 der bayerischen SPD-Liste zwei weitere Kandidaten aus Niederbayern auf aussichtsreiche Listenplätze gewählt wurden, freut Bruni Irber außerordentlich. Damit bestehen gute Aussichten, dass die Niederbayern SPD auch im kommenden Bundestag mit drei „SPD-MdBs“ vertreten sein wird. Das ist ein großer Erfolg für die SPD in Niederbayern und zeigt, dass die niederbayerische SPD hochmotivierte und hochqualifizierte Kandidaten zu bieten hat, deren Kompetenz auch in den anderen bayerischen Bezirken anerkannt wird, so Irber weiter.
Abgerundet wird das Bild durch Rita Hagl aus Mauth, die für den Wahlkreis Deggendorf antritt und dem Bodenmaiser Bürgermeister Michael Adam, der im Wahlkreis Straubing kandidiert. Dies zeigt, dass die SPD in Niederbayern für die Zukunft gerüstet ist. Rita Hagl steht auf Platz 34 der bayerischen SPD-Liste und Michael Adam auf Platz 43. Weiterhin treten für die niederbayerische SPD die Listenkandidaten Eva Riesterer aus Auerbach auf Platz 46 und Dr. Josef Müller aus Painten auf Platz 54 an.
Mit einem Durchschnittsalter der Kandidaten von 42 Jahren hat die SPD in Niederbayern eine gute Mischung aus Erfahrenheit und Kompetenz kombiniert mit Engagement und Tatkraft anzubieten, freut sich Irber, die bei der kommenden Wahl nicht mehr antreten wird.

Foto: Die SPD-Bezirksvorsitzende Bruni Irber MdB mit den niederbayerischen SPD-Bundestagskandidaten und den SPD-Delegierten der Wahlkreise bei der Landesvertreterversammlung in der Stadthalle von Gunzenhausen

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.