Damit Wahlen nicht immer so plötzlich kommen

Veröffentlicht am 14.12.2008 in Lokalpolitik

Vilsheimer SPD-ler knüpfen zur Ortsvereinsgründung Kontakte im Landtag

Vilsheim. Einen ganzen Nachmittag lang konnten die beiden Vilsheimer SPD-Mitglieder Peter Oesterreich und Herbert Lohmeyer im Maximilianeum interessante Gespräche führen und nebenbei hautnah eine spannende Plenarsitzung verfolgen. Dabei erklärte sich Johanna Werner-Muggendorfer, die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion spontan bereit, die Gründung eines SPD-Ortsvereins in Vilsheim nach Kräften zu unterstützen. Als ersten Schritt empfing die Landtagsabgeordnete aus Neustadt an der Donau die beiden Sozialdemokraten aus dem oberen Vilstal an ihrem Arbeitsplatz. Die Einladung kam zustande als Johanna Werner-Muggendorfer über die Presseabteilung der SPD-Landtagsfraktion aus der Landshuter Zeitung von der Gründung eines sozialdemokratischen Ortsvereins in Vilsheim erfahren hatte und dafür spontan
ihre persönliche Unterstützung zusagte.

Folgerichtig wurden an Ort und Stelle zwei politische Diskussionsrunden vereinbart,
wobei sich Lohmeyer und Oesterreich die Themen aussuchen können. Diese wurden während der Gespräche im Landtag gleich festgelegt. Lohmeyer konnte sich als Bildungsbeauftragter im SPD-Kreisverband Landshut wohl nichts anderes begehren als eine Veranstaltung zur Bildungspolitik. Peter Oesterreich wünscht sich dagegen eine solche zur Sozialpolitik und Kinderarmut. Mit beiden zusammenhängenden Politikfeldern beschäftigt sich die ausgewiesene Sozialexpertin in ihrer täglichen Arbeit als Abgeordnete. Terminlich stimmte man sich auf das erste Quartal 2009 ab. „Wahlen kommen immer so plötzlich“, begrüßte die Kreisvorsitzende Ruth Müller die Neugründung eines SPD-Ortsvereins in Vilsheim zum jetzigen Zeitpunkt. Als SPD wolle man im Landkreis Landshut nicht nur kurz vor den Abstimmungen präsent sein, sondern eben auch zwischen den Urnengängen politische Akzente setzen und sozialdemokratische Ideen in die Kommunalpolitik einbringen. Mit den beiden engagierten Vilsheimer SPD-Mitgliedern sei man gut aufgestellt und könne
wieder einen weißen Fleck im Landkreis Landshut ein wenig farbiger gestalten.

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.