Florian Pronold beim Volksfest in Aufhausen

Veröffentlicht am 28.08.2010 in Veranstaltungen

SPD- Landesvorsitzender Florian Pronold
spricht am 29.08.2010 ab 10 Uhr am Bartholomämarkt in Aufhausen

Zum siebten Mal bestreitet die SPD am Sonntag, 29. August, den traditionellen Politischen Frühschoppen im Festzelt des traditionellen Bartholomäusmarktes.

Den Anfang der SPD- Redner machte 1998 die damalige SPD- Landes- und Fraktionsvorsitzende der BayernSPD, die „rote Renate“ Schmidt. Die Power- Frau aus Franken und spätere Bundesfamilienministerin begeisterte ein überfülltes Festzelt. Zwei Jahre später, 2000, trat Bundesinnenminister Otto Schily, ans Rednerpult. Aus seinem Versprechen, beim nächsten Mal den damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder nach Aufhausen zu bringen, wurde allerdings nichts, da im Jahr der Bundestagswahl 2002 die Wahlkampfplaner den bereits zugesagten Frühschoppen im Schatten der Basilika wieder strichen. Stattdessen sollte der damalige Vorsitzende der SPD- Bundestagsfraktion und Oberpfälzer Urgestein Ludwig Stiegler die Bartholomäusmarkt- Rede halten. Doch den ansonsten für seine Eloquenz bekannten Politiker ereilte ein großes Missgeschick: Er musste wegen einer dringenden Kieferoperation den Mund halten. Für ihn sprang der damalige Chef der SPD- Landtagsfraktion, Franz Maget, ein, der eigens vom Urlaub in den USA über den großen Teich nach München düste, um dann in Aufhausen pünktlich die Lücke zu schließen. Zwei Jahre später im Jahr 2004 hatten die Landkreis- Sozialdemokraten wieder Pech. Kurz vor dem Bartholomäusmarkt zwang eine schwere Beinverletzung den damaligen SPD- Parteivorsitzenden Franz Müntefering zur Absage. Für ihn sprang kurzfristig der frisch gebackene stellvertretende SPD- Landesvorsitzende Florian Pronold ein. Der „Jungspund“ der BayernSPD bestand seine „Feuertaufe“ als Bierzelt- Redner in Aufhausen glänzend. 2006 sollte dann der damalige Vizekanzler der Großen Koalition und Arbeitsminister Franz Müntefering auf den Aufhausener Berg kommen. Doch dringende Termine spielten ihm wieder einen Streich. Ihn vertrat sein Kabinettskollege, Europaminister Günter Gloser. 2008 war erneut der Vorsitzende der SPD- Landtagsfraktion, Franz Maget, in Aufhausen zu Gast, dieses Mal als Ministerpräsidentenkandidat der BayernSPD. Die Kundgebung war toll, das nachfolgende Ergebnis der Landtagswahl konnte damit aber leider nicht mithalten. In diesem Jahr kommt erneut Florian Pronold, der junge Chef der BayernSPD.

Bild:merkur-online

 

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.