Florian Pronold auf Platz eins

Veröffentlicht am 15.11.2008 in Bundespolitik

Vorstand der Niederbayern SPD tagte in Simbach/Landau

„Seit Jahrzehnten hört man von der Staatsregierung den Spruch von der „Aufsteigerregion Niederbayern“. Allein es fehlen die Taten, damit aus der Aufsteigerregion auch eine „Spitzenregion“ wird“, bemängelte SPD-Bezirksvorsitzende Bruni Irber MdB. Hierzu befasste sich der Vorstand der Niederbayern SPD zusammen mit den niederbayerischen SPD-Bundes- und SPD-Landtagsabgeordneten mit der Situation notwendiger Ausbaumaßnahmen bei den Eisenbahnstrecken. Hier sind insbesondere der zweigleisige Ausbau der Strecke München-Mühldorf-Freilassing in das bayerische Chemiedreieck und der zweigleisige Ausbau der Strecke Landshut-Plattling zu nennen. Bei der Strecke ins Chemiedreieck um Burghausen ist die Industrie schon in Vorleistungen gegangen und sie steht im „vordringlichen Bedarf“ im Bedarfsplan für Bundesschienenwege.

Die CSU-geführte Staatsregierung weiß ganz genau, dass nicht genug Geld für alle Projekte in Bayern vorhanden sein kann, aber sie geht immer nach der gleichen Taktik vor: „Erst einmal alles anmelden und dann kritisieren, wenn kein Geld für dieses und jenes da ist“, kritisiert Bruni Irber MdB. Dem ganzen setzte noch die Ablehnung der Erhöhung der LKW-Maut im Bundesrat die Krone auf, so Irber weiter. Damit lehnt Bayern zusätzliche Gelder für den Ausbau der Infrastruktur, besonders hier in Niederbayern einfach ab. Glücklicherweise wurde Bayern im Bundesrat von verantwortlicher handelnden Ländern überstimmt und es werden in Zukunft zusätzliche Mittel für die Verbesserung der Infrastruktur zur Verfügung stehen. Auch die Eisenbahnstrecken Regensburg-Passau, Straubing-München-Landshut und die Anbindung des Münchener Flughafens von Ostbayern her sind als dringende Projekte zu nennen. „Hier ist die Staatsregierung gefordert, entsprechende Prioritäten zu setzen, anstatt jedem alles zu versprechen und dann mit dem Finger auf den Bund zu zeigen, dass der kein Geld bereitstellt“, forderte Irber.

Als weiteren Tagesordnungspunkt erarbeitete der SPD-Bezirksvorstand eine Vorschlagsliste für die Reihung der niederbayerischen SPD-Bundestagskandidaten für den SPD-Bezirksparteitag am 29. November in Plattling, teilte Pressesprecher Dr. Bernd Vilsmeier in der Pressemeldung weiter mit. Auf Platz eins wurde der Vorsitzende der SPD-Landesgruppe im Bundestag und stellvertretender SPD-Landesvorsitzender Florian Pronold MdB vorgeschlagen, der für den Wahlkreis Rottal-Inn/Dingolfing-Landau antritt. Auf Platz zwei steht Jella Teuchner MdB aus dem Wahlkreis Passau. Platz drei nimmt Harry Unfried aus Landshut/Kelheim ein. Auf den vierten Platz wurde Rita Hagl für Deggendorf/Freyung nominiert und auf Platz fünf steht Michael Adam für Straubing/Regen. SPD-Bezirksvorsitzende Bruni Irber lobte die SPD-Kandidaten als hochkompetente Persönlichkeiten, die auch eine starke Option für die nähere und fernere Zukunft aufweisen.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.