Peter Barteit ein SPD-Urgestein

Veröffentlicht am 12.11.2008 in Lokalpolitik

Ehrung für 40 Jahre Engagement in der SPD
Vilsbiburg: Als politisches Urgestein in der SPD bezeichnete die SPD-Ortsvorsitzende The-resa Bergwinkl Peter Barteit anlässlich seiner Ehrung für 40 Jahre Mitgliedschaft in der SPD. Als äußeres Zeichen übereichte sie eine Ehrenurkunde mit Ehrenzeichen in Silber. Zweiter Bürgermeister Johann Sarcher hielt die Laudatio und dankte Barteit für sein Engagement für die Partei in den zurückliegenden vier Jahrzehnten.

Mit dem Hinweis: „Dieter Hildebrand weckte mit seiner Kabarettsendung „Scheibenwi-scher“ im jungen Peter Barteit das Interesse für die Politik und insbesondere für die SPD“, begann Sarcher seine Laudatio und meinte schmunzelnd: „So hat auch Fernsehen manchmal etwas Gutes“. Voll Tatendrang wurde Peter Barteit deshalb 1967 Mitglied im SPD-Ortsverein Vilsbiburg. Kurze Zeit später übernahm er bereits Verantwortung als Vorstandsmitglied. 1978 wählten ihn die Bürger von Vilsbiburg in den Stadtrat, dem er bis 2000 angehörte und dessen Fraktionssprecher er bis 1990 war. Von 1990 bis 1996 lenkte er die Geschicke der Stadt als Erster Bürgermeister und hat sich dabei große Verdienste erworben. Ein großes Anliegen war ihm in dieser Zeit der Schutz und die Stärkung des Einzelhandels im Stadtzentrum. Auch als Verfechter der B 15 neu blieb er bis heute seinen Wertvorstellungen treu. Sein Wissen und seine Arbeitskraft stellte er aber auch dem Kreis zur Verfügung. Mitglied des SPD-Kreisvorstandes ist er bereits seit 1972 und war von 1974 bis 1985 Vorsitzender des Kreis-verbandes. Im Kreistag vertritt Barteit seit 1978 die SPD und war dort von 1997 bis 2008 Sprecher der Kreistagsfraktion. Peter Barteit stellte sich darüber hinaus auch immer dann mit viel Engagement zur Verfügung, wenn ihn die Partei rief. Als Wahlkreiskandidat bestritt er ab 1974 dreimal die Bezirkstagswahl für die SPD. 1978 stellte ihn die SPD als Stimmkreiskandi-daten für den Bayerischen Landtag auf.
In seiner Dankesrede verwies Barteit auch auf die derzeit im Heimatmuseum zu sehende Sonderausstellung „Das kriegerische 20. Jahrhundert“. Dort könne man Zeitzeugnisse der nicht immer ruhmreichen deutschen Geschichte sehen, die ihn bereits als jungen Menschen sehr interessiert hatte. Besonders geprägt haben ihn die Zustände und die Standfestigkeit und das Demokratieverständnis der Sozialdemokraten in der Weimarer Republik. Die Demokratie sei eines unserer höchsten Güter, auch wenn man sich manchmal über einzelne Auswüchse ärgern muss, resümierte Barteit und war stolz ein Sozialdemokrat zu sein.
Viele Freunde und Weggefährten gratulierten im Rahmen der Feierstunde Peter Barteit zu seinem Jubiläum.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.