Europäisches Parlament will kleine landwirtschaftliche Betriebe stärken

Veröffentlicht am 05.02.2014 in Presse

MdEP Ismail Ertug

"Kleine Betriebe machen in Europa mehr als die Hälfte aller landwirtschaftlichen Betriebe aus - in neuen Mitgliedstaaten und im Süden Europas sogar die überwältigende Mehrheit. Daher brauchen wir gezielte Maßnahmen, die den Landwirten helfen, diese Betriebe wirtschaftlich und ökologisch nachhaltig auszurichten", resümiert der SPD-Europaabgeordnete Ismail Ertug die Kernforderungen des Parlamentsberichts.

Auch heute leisten kleine landwirtschaftliche Betriebe noch einen wichtigen Beitrag für den Erhalt lokaler und regionaler Wirtschaftskreisläufe sowie für Arbeitsplätze im ländlichen Raum. Eines der größten Probleme ist, dass viele kleine Betriebe vornehmlich von älteren Landwirten geführt werden, die oft nur schwer einen Hofnachfolger finden können.

"Die Erleichterung der Hofnachfolge und das Abbremsen des demographischen Wandels sind Ziele des Berichts. Dabei können vor allem Erleichterung und Förderung anderer wirtschaftlicher Aktivitäten, wie z.B. des Bauernhoftourismus, kultureller Aktivitäten oder der Herstellung von nichtlandwirtschaftlichen Produkten helfen", führt Ertug als wichtigen Aspekt des Berichts an. "Um insgesamt eine nachhaltige Entwicklung zu gewährleisten und die Lebensqualität im ländlichen Raum weiterhin hoch zu halten, sind auch Hilfestellungen für das ökologische Wirtschaften kleiner Betriebe unumgänglich", so Ertug abschließend.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.