Erstmals zwei Stellvertreter beim SPD-Ortsverein Pfeffenhausen

Veröffentlicht am 12.04.2009 in Lokalpolitik

Die wiedergewählte Ortsvorsitzende Ruth Müller (4. von links) mit den Vorstandsmitgliedern der Pfeffenhausener SPD.

Zur Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen des SPD-Ortsvereins Pfeffenhausen konnte die Ortsvorsitzende Ruth Müller zahlreiche Mitglieder, unter ihnen Altbürgermeister Arno Wolf und die beiden Gemeinderäte Edgar Tretter und Hans Ferstl begrüßen. In ihrem Tätigkeitsbericht informierte Müller über die Aktivitäten des Ortsvereins seit der letzten Jahreshauptversammlung im April 2008.

Die Versammlung beschloss, künftig mit zwei Stellvertretern in der Vorstandschaft zu arbeiten. Arno Wolf und Werner Zinner wurde anschließend die Wahlleitung übertragen und die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis:

Als Vorsitzende wurde Ruth Müller einstimmig wiedergewählt. Als Stellvertreter wurde auch der Niederhornbacher Thomas Niederreiter wiedergewählt.

Mit Tino Melisch, Vater von drei Söhnen, wurde ein zweiter Stellvertreter von der Versammlung bestätigt, welcher seinen Schwerpunkt in der Bildungs- und Familienpolitik hat, während Thomas Niederreiter als Jugendtrainer auch den Bezug zur Pfeffenhausener Jugend hat.

Als Kassiererin wurde Rosmunda Wolf gewählt, als Schriftführerin und Homepage-Beauftragte zeichnet Sandra Bauer verantwortlich. Als Beisitzer verstärken die beiden Gemeinderäte Edgar Tretter und Hans Ferstl sowie die ehemaligen Vorsitzenden Karl Pollhammer und Konrad Reithmeier das Team. Die Kassenrevision wurde an Arno Wolf und Helmut Heidenreiter übertragen.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.