Sparkassen: FDP ist ideologisch verblendet

Veröffentlicht am 14.04.2009 in Regionalpolitik

Zur Kritik der FDP in Niederbayern an den Sparkassen erklärt der stellvertretende finanzpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Florian Pronold, MdB:

"Die FDP ist von ideologischer Verblendung geschlagen. Der stabile Faktor in der aktuellen Bankenkrise sind die Sparkassen und die Genossenschaftsbanken. Die haben mit einem regionalen Geschäftsmodell die wichtige Kreditversorgung für den Mittelstand gewährleistet, während sich die Großbanken an den Finanzmärkten das Geld verzockt haben.

Die Sparkassen und Genossenschaftsbanken sind für die Normalverdiener da, die Großbanken vor wenigen Jahren noch als "Peanuts" abqualifiziert haben. Deutschland hat im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern die Sparkassen. Doch die Privatisierungswut der FDP kennt keine Grenzen. Auch das Erfolgsmodell "Sparkasse" soll dem Profitwahn geopfert werden, der gerade Milliarden gekostet hat. Die Europawahl wird dort eine entscheidende Weichenstellung sein, weil viele Kräfte in Brüssel - wie die FDP - die Sparkassen privatisieren und den Großbanken einverleiben wollen. Getreu dem Motto: Den Bock zum Gärtner machen. Die Sparkassen sind gut beraten, die regionale Anbindung an die Heimat als Teil des Geschäftsmodells zu bewahren. Größer muss nicht immer besser sein.

Richtig ist die Kritik an der Geschäftspolitik der Bayerischen Landesbank und den Milliardenverlusten, weil Investitionen in der ganzen Welt getätigt wurden. Aber die FDP adressiert ihre Kritik falsch. Ihr Koalitionspartner CSU hat die Landesbank an den Rand des Ruins gebracht, auch weil keine demokratische Kontrolle zugelassen wurde. Damit macht die FDP in Bayern gerne weiter. Auch zukünftig sollen die Oppositionsparteien im Landtag nicht im Aufsichtsrat der Landesbank vertreten sein. Schwarz-gelb macht da weiter, womit schwarz alleine aufgehört hat."

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.