Elektrifizierung der Bahnstrecke Hof – Regensburg muss endlich kommen und mit entsprechendem Lärmschutz verbunden sein!

Veröffentlicht am 24.04.2015 in Presse

Berliner Bahngespräch, v.l.: MdB Marianne Schieder, Dr. Rüdiger Grube, MdB Uli Grötsch

„Die Elektrifizierung der Bahnstrecke Hof-Regensburg muss endlich kommen und mit dem entsprechenden Lärmschutz verbunden sein!“. Mit diesen klaren Worten wandten sich die beiden oberpfälzer Bundestagsabgeordneten Uli Grötsch und Marianne Schieder an den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Dr. Rüdiger Grube. Anlass war ein Gespräch der bayerischen SPD Bundestagsabgeordneten mit Vertretern der Bahn im Reichstagsgebäude.

Klaus-Dieter Josel, Bevollmächtigter der Bahn für den Freistaat Bayern berichtete, dass die Bahn diese Ertüchtigung der Strecke nicht nur für den Güterverkehr nutzen wolle, sondern auch Verbesserungen im Bereich des Fernverkehrs anstrebe. Vorausgesetzt, die Maßnahme werde in den neuen Bundesverkehrswegeplan aufgenommen und Planung und Bau könnten zügig abgewickelt werden, sei mit einer Fertigstellung um 2022 zu rechnen.

Auch der Ausbau der grenzüberschreitenden Schienenverbindungen von Nürnberg über Schwandorf und Furth im Wald nach Prag und von Prag über Furth im Wald und Schwandorf nach München wurde diskutiert. „Hier“, so MdB Marianne Schieder, „muss Schwandorf der Knotenpunkt sein!“ Alle Diskussionen mit Vorschlägen um Schwandorf herum seien nicht zielführend. Diese Einschätzung wurde von den Vertretern der Bahn geteilt. Auch die dringend notwendigen Verbesserungen hin zur Barrierefreiheit der Bahnhöfe insbesondere in Weiden, Reuth b. Erbendorf, Wiesau, Schwandorf, Cham und Furth im Wald kamen zur Sprache.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.