Einweihung der Schloss-Reha in Rottenburg

Veröffentlicht am 16.10.2012 in Kreistagsfraktion

Bernd Zauner, Christel Engelhard, Hans Sarcher, Ruth Müller, Arno Wolf (sitzend)

Ein neues Kapitel in der Krankenhausgeschichte des Landkreises Landshut wird ab 16. Oktober 2012 geschrieben: In unserem Landkreis ist es ab November möglich, im Anschluss an einen orthopädischen oder unfallchirurgischen Eingriff wohnortnah eine Reha wahrzunehmen. Die SPD-Fraktion beteiligte sich mit stv. Landrätin Christel Engelhard, den beiden Verwaltungsratsmitgliedern Hans Sarcher und Ruth Müller sowie den Kreisräten Arno Wolf, Gerhard Babl und Bernd Zauner an der Eröffnungsfeier.

Vor über zwei Jahren wurden im Verwaltungsrat von La.KUmed die Weichen gestellt, um die geriatrische Fachklinik in Rottenburg zu stärken: Eine Reha-Einrichtung wurde geplant, um die Patienten, die beispielsweise im Krankenhaus Vilsiburg einen orthopädischen Eingriff hatten, wohnortnah eine stationäre Reha-Einrichtung anbieten zu können.

Langwierige Verhandlungen mit den Krankenkassen, Versorgungsträgern, dem Landesamt für Denkmalschutz und den Architekten begleiteten das Bauvorhaben. Mehr als einmal stand es auf der Kippe. Für 5,75 Millionen Euro wurde nun im Landkreis-Norden eine Einrichtung mit 30 Betten geschaffen, die die Zukunft der Schlossklinik sichert, sichere und wohnortnahe Arbeitsplätze bietet und den Landkreisbürgerinnen und -bürgern eine kompetente Behandlung bietet.

Der Neubau fügt sich in die Parkanlage um das ehemalige Wasserschloss harmonisch ein - alle Zimmer haben entweder eine Terrasse oder einen Balkon ins Grüne und im Schloss-Restaurant "Lola Montez" werden die Gäste kulinarisch mit Spezialitäten aus der Region verwöhnt.

Dass das Ziel des Verwaltungsrats, einen hotelähnlichen Charakter zu erreichen, geschafft wurde, davon konnten sich die SPD-Kreisräte am Dienstag vormittag bei der Besichtigung überzeugen. Ein stimmiges Farbkonzept, lichtdurchflutete Räume und geschmackvoll eingerichtete Einzelzimmer empfangen die Besucher.

Wir hoffen, dass diese einmalige Einrichtung in unserem Landkreis gut angenommen wird und dazu beiträgt, die Gesundheit der Patienten und Patientinnen wieder herzustellen.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.