Erster Kandidat für die Landtagswahl nominiert:

Veröffentlicht am 16.10.2012 in Wahlen

Wahlkampf- Motto 2013: „Ois echt"
Peter Stranninger soll das Mandat für Straubing Stadt und Land verteidigen

Die SPD im Stimmkreis 209 (Straubing) wählte als erste Partei im Landkreis ihre Landtags- bzw. Bezirkstagskandidaten: Als Direktkandidaten ziehen Peter Stranninger (Landtag) und Heinz Uekermann (Bezirkstag) in den bevorstehenden Wahlkampf. Neben Martin Kreutz (Landtag) wurde Christine Schrock (Bezirkstag) als ListenkandidatIn für Straubing Stadt und Landkreis gewählt.

Dass die SPD als erste Partei im Landkreis ihren Landtagskandidaten wählte, hatte seinen Grund. Seit Langem beschäftigt sich die SPD mit der Kandidatenfindung und selten waren die Sozialdemokraten so einig wie dieses Mal. Nachdem bereits vor kurzem Johanna Uekermann einstimmig als Kandidatin zur Bundestagswahl bestätigt wurde, erfolgten auch die Wahlen zur Landtags- und Bezirkstagswahl in sichtbarer Geschlossenheit. Bereits alle vorausgegangenen Nominierungen auf den unteren Parteiebenen haben Peter Stranninger für die Kandidatur bei der Landtagswahl 2013 vorgeschlagen. „Wir haben mit ihm sicherlich eine gute Wahl getroffen“, gab sich der Unterbezirksvorsitzende Heinz Uekermann überzeugt. Stranninger selbst rief dazu auf, geschlossen in die Wahl zu gehen und geschlossen dafür zu sorgen, die Politik in Bayern zu ändern.

Der Straubinger Stadtrat und stell. SPD- Niederbayern- Vorsitzende Peter Stranninger hat als Nachfolger Reinhold Perlaks keine leichte Aufgabe, das 2008 errungene Mandat für die SPD zu verteidigen. Mit 97,22 Prozent – oder einer Gegenstimme - sprachen ihm die GenossInnen aus Stadt und Landkreis ihr Vertrauen aus. Stranninger erklärte, als bald zweifacher Vater, gelernter Betriebswirtschaftler und beruflichtätiger Betreuer wisse er, wovon er spreche, wenn es um Familie, Kinder, Schule, Finanzen und soziale Herausforderungen gehe. Als Motto für den Wahlkampf 2013 nannte er „Ois echt". Denn bei ihm und den Kandidaten der SPD sei wirklich alles echt.

In seinem Schlusswort, gratulierte Reinhold Perlak den Kandidaten. Noch nie habe die SPD mit dem Spitzenkandidaten Christian Ude eine so gute Chance gehabt, wie jetzt, die fast 60 Jahre dauernde Alleinherrschaft der CSU zu brechen, erklärte MdL Reinhold Perlak. Diesen Rückenwind sollten die Kandidaten nutzen, so Perlak weiter und bot ihnen seine uneingeschränkte Unterstützung an.

 

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.