Einheitliche Förderquote gefordert

Veröffentlicht am 17.10.2014 in Presse

Die unterschiedliche Förderquote beim Breitbandausbau in Höhe von 80% oder 90% in Regionen mit besonderem Handlungsbedarf sorgt für Unverständnis bei den Kommunen. Zu diesen Regionen gehören auch die Landkreise Neustadt a.d. Waldnaab, der Landkreis Tirschenreuth und die Stadt Weiden i.d.Opf. Im konkreten Fall der Gemeinde Krummennaab hatte sich MdL Annette Karl in einer Anfrage an die  Staatsregierung gewandt und um eine schlüssige Erklärung gebeten, warum Krummennaab nur eine 80% Förderung erhält.

Der zuständige Minister Markus Söder verwies in seiner Antwort darauf, dass eine 90%-Förderung bei den Kosten für den Breitbandausbau nur bei „besonderen Härtefällen“ erfolgt. Gemeinden, welche nur eine durchschnittliche oder unterdurchschnittliche Verschuldung aufweisen, erhalten deshalb nur eine Förderung von 80%.

Karl sieht in dieser Förderpolitik eine eklatante Benachteiligung der Gemeinden, die nur mit 80% gefördert werden.

„Da unsere gesamte Region in gleichem Maße von „Bevölkerungsrückgang“ betroffen ist, sollten alle Kommunen auch mit dem höchsten Fördersatz beim Zukunftsthema Breitbandausbau unterstützt werden,“ so Karl. „Aus diesem Grund habe ich in die heutige Sitzung des Bayerischen Landtags einen Dringlichkeitsantrag eingebracht, der für alle Kommunen in Regionen mit besonderem Handlungsbedarf eine Förderquote von 90% fordert. Ich bin optimistisch, dass sich die Regierungspartei diesem Antrag anschließen wird.“

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.