Ehrung für Adi Biberger

Veröffentlicht am 26.11.2011 in Kreisvorstand

stv. Landrätin Christel Engelhard bedankt sich bei Adi Biberger für die SPD-Kreisvorstandschaft

"Merci beaucoup" der stellvertretenden Landrätin Christel Engelhard für den Neufahrner Sozialdemokraten Adi Biberger, der 25 Jahre den SPD-Ortsverein führte

In Vertretung der SPD-Kreisvorstandschaft durfte Christel Engelhard die herzlichsten Grüße an den scheidenden SPD-Ortsvorsitzenden in Neufahrn Adolf Biberger entbieten. Adolf Biberger habe viele Jahrzehnte lang die sozialdemokratische Kreispolitik maßgeblich mitbestimmt: vierundzwanzig Jahre als Kreisrat, seit 1972 als Gemeinderat in Neufahrn, ab 1994 stellvertretender Bürgermeister von Neufahrn. In seiner Funktion als Mitglied des SPDKreisvorstandes, davon als stellvertretender Vorsitzender von 1990 bis 1994, habe er viel geleistet.

„Das Herz und die Seele der Neufahrner SPD ist Adi Biberger“, so Christel Engelhard, „ er hat die politische Willensbildung vor Ort voran getrieben und die Menschen haben ihm vertraut“. Es zeichne ihn aus, daß er ein offenes Ohr für anstehende gesellschaftliche Veränderungen hatte und entsprechend darauf reagiert habe. Dabei habe er große Solidarität bewiesen und habe alle SPD-Kandidaten bei der Wahlwerbung aktiv unterstützt. „Der Erfolg gab ihm Recht“, so die Laudatorin, „Neufahrn hat mit Bernd Zauner einen ausgezeichneten Bürgermeister“. Sie selbst habe in vielen Wahlkämpfen große Unterstützung von der Neufahrner SPD erhalten, so Christel Engelhard. „Ich wäre nicht im Kreistag, wenn nicht der Zusammennhalt und die Kraft aus SPD-Ortsvereinen wie Neufahrn mit Adi Biberger gewesen wären.“

Adolf Biberger sei ein vorbildlicher Sozialdemokrat, der auch im täglichen Leben außerhalb der Politik einiges positiv bewege. Ein Beispiel sei seine ehrenamltiche Arbeit im Bereich der Ausbildung junger Nachwuchshandwerker oder auch sein Engagement in der deutsch-französischen Partnerschaftsarbeit. „Merci beaucoup, für alles was du für uns getan hast, lieber Adi“, sagte Christel Engelhard. „Wir hoffen, daß du uns noch recht lange mit Rat und Tat unterstützen wirst.“

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.