Dienstleister für die Heimat in Berlin

Veröffentlicht am 08.06.2014 in Presse

Auf Einladung des Weidener Bundestagsabgeordneten Uli Grötsch nahmen 50 politisch Interessierte Bürgerinnen und Bürger aus den Landkreisen Neustadt, Tirschenreuth und der Stadt Weiden an einer viertägigen Berlinfahrt teil. „Ich freue mich, dass ich Ihnen einen kleinen Einblick in meine Arbeit geben darf und beantworte gerne alle Fragen, die unter den Nägeln brennen“, begrüßte Grötsch seine Gäste bei einem gemeinsamen Abendessen.

 

In lockerer Atmosphäre kamen der Abgeordnete und die Teilnehmer der vom Bundespresseamt organisierten Fahrt ins Gespräch. Grötsch sei im Bundestag gut angekommen. Mittlerweile bearbeite er sensible Bereiche der Innenpolitik wie die Antiterrordatei, die den Datenschutz berührt, und die Asyl- und Flüchtlingspolitik, die gerade wegen des syrischen Bürgerkrieges akut sei. Aber auch für die Menschen vor Ort im Wahlkreis sei er jederzeit ansprechbar. „Mein Team und ich haben in Weiden und Berlin ein offenes Ohr für Ihr Anliegen“, gab Grötsch den Bürgerinnen und Bürgern zum Abschied mit auf den Weg.

Grötsch hatte für seine Gruppe ein buntes Programm zusammengestellt. Die Gäste besuchten unter anderem das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, die Gedenkstätte Deutscher Widerstand und den Bundesnachrichtendienst. Nach einem einstündigen Vortrag im Plenarsaal des Bundestages, lernten die Teilnehmer auch die beiden Mitarbeiterinnen des Abgeordneten kennen. Sie erzählten, wie eine typische Berlinwoche im Bundestag abläuft.

Gerda Heß aus Altenstadt, die ehrenamtlich die BPA-Fahrt betreute, bedankte sich im Namen der Gruppe für die gute Organisation. „Das Programm war wie immer äußerst interessant und es hat uns sehr gut in Berlin gefallen“.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.