Der AK Labertal wünscht „Gute Besserung“

Veröffentlicht am 12.02.2010 in Allgemein

„Plötzla hod de Krangat Di dawischt“
Johanna Werner-Muggendorfer schwer erkrankt – AK Labertal wünscht „Gute Besserung“

Schwer erkrankt ist unsere Landtagsabgeordnete Johanna Werner-Muggendorfer. Mit Verdacht auf Gehirnblutung ist sie am Mittwoch in die Regensburger Uniklinik eingeliefert und sofort operiert worden.
Ihr Zustand ist immer noch ernst.

Der AK Labertal sendet dir, Johanna, auf diesem Wege die besten Genesungswünsche und wir hoffen alle, dass es dir bald wieder besser geht! Da alle wissen, dass dir die bayerische Mundart am liebsten ist, haben wir dir was passendes zusammengereimt:

Des Dosa, i sog´s Da ehrlich,
is owei ziemla gefährlich.
Oft huift de graißte Vorsicht nix –
plötzla hod de Krangat Di dawischt.

Mit ham g´hert, Dir geht´s schlecht,
wuin a wengerl Trost Dir spendn.
Vui kemma mir ned für Di doa,
bloß liabe Griaß Dir sendn.

De beste Krangat is nix wert,
vui Glick beim Überwindn!
Und das des, was di heit no beschwert,
des mecht schleinigst schwindn!

Des wünsch ma mir vo Herzn:
Schwinden mechten alle Schmerzn,
Nöte, Sorgn und Beschwerdn.
Wichtig is: Gesund zu werdn!

 

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.