Bayern ist kein Erbhof der CSU

Veröffentlicht am 24.10.2012 in Kreisvorstand

Spitzenkandidat Christian Ude und die Landshuter Kreisvorsitzende Ruth Müller am Rande des Parteitags

"Macht und Mißbrauch" - wie zu Amigo-Zeiten in Bayern

Es ist erst wenige Monate her, da erschütterte eine Nachricht des damaligen Bundespräsidenten Christian Wulff auf der Mobilbox eines Journalisten die politische Bühne. Wulff versuchte so, negative Nachrichten über seine Person zu verhindern. Dass die CSU nun allerdings versucht, Nachrichten über die Berichterstattung des SPD-Parteitags zu verhindern, zeigt, dass die verantwortlichen Politiker noch immer nicht verstanden haben, dass Paragraph fünf des Grundgesetzes für alle gilt. Hier wird die Pressefreiheit geregelt und es stünde auch der CSU gut zu Gesicht, die Medien selbst entscheiden zu lassen, was und wann und in welcher Länge sie von den Parteitagen berichten.

"Bayern ist kein Erbhof der CSU" - hat es Christian Ude bei seiner Nominierungsrede auf den Punkt gebracht, so die Landshuter SPD-Kreisvorsitzende Ruth Müller, die als Delegierte in Nürnberg mit dabei war. Es kann nicht angehen, dass eine Partei versucht, Einfluss auf öffentlich-rechtliche Sender zu nehmen. Die Wählerinnen und Wähler werden sich bei den Landtags- und Bundestagswahlen 2013 an die Tricksereien und Täuschungen der Unionspolitiker wie Guttenberg oder Wulff erinnern. Dieser Versuch der Einflussnahme mache deutlich, wie nervös die CSU sei angesichts des drohenden Macht- und Bedeutungsverlust bei den kommenden Wahlen.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.