Bei Europa- und Bundestagswahlen soll Profil gezeigt werden

Veröffentlicht am 28.01.2009 in Ortsverein

Neuwahlen und Bilanzen beim SPD-Ortsverein Parkstetten

Parkstetten. Neuwahlen und Grußworte vom neuen SPD-Kreisvorsitzenden Daniel Süß sowie Kreisrat Fritz Fuchs standen im Mittelpunkt der Jahresversammlung des SPD-Ortsvereins Parkstetten am Montag im Café Speiseder. Vorsitzender Martin Panten konnte dazu auch eine Reihe von Mitgliedern der Freien Wählergemeinschaft begrüßen, mit denen im Gemeinderat eine Fraktion besteht.

Foto: Der neue Vorstand des Parkstettener SPD-Ortsvereins mit dem Kreisvorsitzenden Daniel Süß (rechts) dem Ortsvorsitzenden Martin Panten (2. von rechts) und den Kreisräten Fritz Fuchs, Alfons Schießwohl und Rosi Deser (3., 7. und 11. von rechts)

Schnell wurden die fälligen Neuwahlen abgewickelt. Vorsitzender bleibt Martin Panten, zweiter Vorsitzender Alfons Schießwohl. Für den verstorbenen langjährigen Kassenverwalter Helmut Schuster wurde Josefine Zwinger gewählt. Martin Panten erklärte sich bereit, auch das Amt des Schriftführers zu übernehmen. Neue Beisitzer im Vorstand wurden Lothar Stange, Monika Schlecht, Karin Scheiderer, Fritz Zwinger und Simon Sucker. Organisationsleiter bleibt Hans Wassinger. Zu Revisoren wurden Albrecht Meier und Julia Öser gewählt. Zu Delegierten bei der SPD-Kreisversammlung Fritz Zwinger und Hans Wassinger. Ersatzdelegierte sind Lothar Stange und Albrecht Meier. Delegierter beim Unterbezirksparteitag wurde Hans Wassinger. Vertreten wird ihn Fritz Zwinger.

Nach zwölf erfolgreichen Jahren habe man leider die Gemeinderatsmehrheit bei der letzten Kommunalwahl verloren, sagte Martin Panten in seinem Jahresbericht. Auch das Amt des Ersten Bürgermeisters habe man - wenn auch knapp – abgeben müssen. „Die neue Mehrheitsfraktion der CSU hätte Größe zeigen und wenigstens einen der beiden Stellvertreterposten für den Bürgermeister der SPD/FWG oder der ÖDP/PU überlassen können“, sagte der SPD-Ortsvorsitzende und SPD/FWG-Fraktionssprecher. Zufrieden könne man sein, dass Altbürgermeister Schießwohl wieder in den Kreistag eingezogen sei. Die Fraktionsarbeit des letzten Jahres könne sich sehen lassen. Initiativen zur Bildung einer gentechnikfreien Gemeinde Parkstetten, zur Ausstattung der gemeindeeigenen Dächer mit Fotovoltaikanlagen, zur Bildung eines Kindergartenausschusses und zur Vermeidung einer Kombiklasse seien nur die herausragendsten Beispiele. Aktuell und transparent werde die Arbeit der SPD und FWG auf der Homepage „www.spd-parkstetten.de“ dargestellt. Etwas mehr Zuspruch wünsche er sich für das Diskussionsforum in dieser Homepage, in dem jeder auch anonym seine Meinungen zu politischen Themen einbringen und diskutieren könne. Mit Freude berichtete Panten, dass er kürzlich fünf neue Mitglieder in die SPD aufnehmen konnte. Für das traditionelle Sommerfest werde er sich um einen früheren Termin im Juli bemühen.

Wahlkämpfe beginnen
Als Gag zu den Europawahlen am 7. Juni 2009 wertete der SPD-Kreisvorsitzende Daniel Süß die letzten Aussagen von Markus Söder zum Donauausbau. Es sei offensichtlich die alte Geschichte: „Abgeordnete der CSU machen schlagzeilenreife Aussprüche, in München werde dann aber ganz anders entschieden“. Sehr wichtig sei auch für BMW, einen der größten Arbeitgeber der Region, die von der großen Koalation beschlossene „Abwrackprämie“ für alte Autos. Der Konzeller Kreisrat Fritz Fuchs gab einen Einblick in die Arbeit der sieben SPD-Kreistagsmitglieder. Mit Verärgerung aber auch Freude könne er registrieren, dass nach jahrelanger Herabwürdigung der SPD-Vorschläge zur Umwelt- und Wirtschaftspolitik, nun die gleichen Forderungen im Antrag des Landkreises zur Ausweisung einer „Bioregion Straubing-Bogen“ stehen. Martin Panten rief dazu auf, bei den Bundestagswahlen am 27. September 2009 den Direktkandidaten der SPD im Wahlkreis, den Bodenmaiser Bürgermeister Michael Adam, zu unterstützen. Er werde versuchen, eine Wahlkampfveranstaltung zu organisieren. In den „Parkstettener Vermeldungen“ sollen zu gegebener Zeit der Werdegang und die Ziele des jungen Mannes dargestellt werden.

 

Homepage SPD KV Straubing-Bogen

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.