Bayerns schlimmstes Schlagloch gesucht

Veröffentlicht am 08.09.2011 in Verkehr

SPD und ACE Auto Club Europa rufen Wettbewerb aus und verleihen "Goldenen Schlagloch-Oscar"

„Schlaglöcher, schlechte Fahrbahnmarkierungen und rissige Fahrbahndecke: Bayerns Staatsstraßen sind in einem bemitleidenswerten Zustand“, meint MdL Annette Karl, "Schlaglochpatin" in der Oberpfalz. Auch der Bayerische Oberste Rechnungshof hat in seinem Jahresbericht 2010 die „unzureichende Bestandserhaltung der Staatsstraßen und Brücken" scharf kritisiert.

Dort heißt es wörtlich: "Die Beurteilung erforderlicher Sanierungsmaßnahmen orientiert sich an sog. Warn- und- Schwellenwerten. Der Warnwert (Note 3,5) beschreibt einen Zustand, der Anlass zur intensiven Beobachtung und ggf. zur Planung von Erhaltungsmaßnahmen gibt. Beim Erreichen des Schwellenwertes (Note 4,5) muss die Einleitung von baulichen oder verkehrsbeschränkenden Maßnahmen geprüft werden. Mittlerweile wird bei über einem Drittel der Staatsstraßen der Schwellenwert von 4,5 überschritten." Das ist nicht nur für Fahrzeuge gefährlich, sondern gerade auch für Autoinsassen, Radler und Fußgänger. Verlängerte Bremswege, Ausweichzwang für Radler durch unbefestigte Straßenränder und Unsicherheit durch fehlende Markierungen sind nur einige der zahlreichen Unfallquellen. Sämtliche Versuche der BayernSPD-Landtagsfraktion, die Staatsregierung auf dringenden Sanierungsbedarf hinzuweisen - unter anderem mit Haushaltsanträgen und schriftlichen Anfragen - liefen bisher ins Leere. Daher hat Harald Güller, Parlamentarischer Geschäftsführer der BayernSPD-Landtagsfraktion, gemeinsam mit dem ACE Auto Club Europa unter dem Vorsitzenden Wolfgang Rose die Aktion "Holterdiepolter" ins Leben gerufen: Wer findet Bayerns schlimmste Staatsstraße? Im Rahmen dieser Aktion geht es darum, Bayern zu mobilisieren:
  • Wo ist dringender Renovierungsbedarf?
  • wo gleicht der Weg zum Arbeitsplatz morgens einem waghalsigen Über-Stock- und-Stein-Trip?
Alle Bürgerinnen und Bürger können uns Beispiele für Staatsstraßen, die in einem schlimmen Zustand sind, bis Ende Oktober zuschicken. Eine Jury, bestehend aus BayernSPD-Abgeordneten, ACElern und Personen von IG Bau und Polizeigewerkschaft, wird dann die eingehenden Beispiele bewerten. Die sieben "Gewinner"-Schlaglöcher aus den sieben Regierungsbezirken erhalten je die exklusive Patenschaft eines SPD-Abgeordneten sowie einen silbernen "Schlagloch-Oscar", das schlimmste Schlagloch Bayerns wird mit dem goldenen "Schlagloch-Oscar" ausgezeichnet. Die Einsender der prämierten Schlaglöcher können sich über einen Zuschuss zu neuen Felgen sowie einen aufregenden Tag in Bayerns Landeshauptstadt freuen - von Ruhm und Ehre ganz zu schweigen. Unter www.holterdiepolter-bayern.de sowie auf Facebook und unter Twitter werden die eingeschickten Fotos veröffentlicht beziehungsweise wird über Neuigkeiten informiert. Am Ende der Aktion wird die feierliche Überreichung der Oscars an die Regierung stehen - sowie natürlich die Einleitung weiterer Maßnahmen seitens der BayernSPD-Landtagsfraktion. Die "Schlaglochpatin" im Regierungsbezirk Oberpfalz ist MdL Annette Karl.
 

Homepage SPD Bezirk Oberpfalz

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.