Denkmalschutz wird in Bayern kleingeschrieben

Veröffentlicht am 09.09.2011 in Landespolitik

Zum Tag des offenen Denkmals mahnt SPD-Haushaltsexperte Strobl mehr Mittel an

Zum „Tag des offenen Denkmals“ am kommenden Sonntag weist der Landtagsabgeordnete und Haushaltsexperte Reinhold Strobl (SPD) auf die problematische finanzielle Situation des Denkmalschutzes in Bayern hin. „Im Jahr 1998 betrug der Ansatz für den Denkmalschutz im Staatshaushalt noch fast 17 Millionen Euro. Im aktuellen Doppelhaushalt sind es im Schnitt pro Haushaltsjahr noch nicht mal elf Millionen“, so Strobl, der als Vertreter seiner Fraktion für den Landesdenkmalbeirat nominiert ist.

Der Freistaat Bayern zieht sich bereits seit geraumer Zeit systematisch aus seiner Verantwortung bei der Denkmalpflege zurück“, betont Strobl, „Dadurch wird nicht nur das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege in seiner Funktion erheblich eingeschränkt, sondern auch die vielen privaten Besitzer von Baudenkmälern vor große Probleme gestellt. Sie sind einerseits dazu verpflichtet, das in ihrem Besitz befindliche Kulturgut instand zu setzen, sachgemäß zu behandeln und vor Gefährdung zu schützen, andererseits aber fließen die Mittel des Freistaats dafür immer spärlicher. Das können viele Eigentümer einfach nicht mehr aus ihren Einkünften bewältigen.“

Durch die dramatischen Einschnitte im Staatsbudget droht vielen bayerischen Baudenkmälern der Verfall. Strobl: „Die Denkmalpflege ist auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für viele mittelständische Betriebe und Unternehmen und stellt einen unverzichtbaren Beitrag zur Erhaltung von Tradition und Geschichte dar. Sie hat in einem Land wie Bayern mit seinen reichen kulturellen Schätzen einen unermesslichen Wert. Und wie sehr die Menschen das wertschätzen, zeigt sich an den Hunderttausenden von Interessierten, die allein an diesem „Tag des offenen Denkmals“ die bayerischen Baudenkmäler besuchen werden“.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.