Bayern ins Gleichgewicht - Besser für Bayern - NiederbayernSPD beim Landesparteitag in Augsburg

Veröffentlicht am 15.05.2013 in Landespolitik


Die bayerische SPD ist ein gutes Stück Bayern, denn seit über 120 Jahren prägen wir unser Bayern politisch, sozial und gesellschaftlich deutlich mit. gemäß unseren Grundwerten Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität, erklärte SPD-Landesvorsitzender Florian Pronold MdB bei seiner Rede. Sogar der Freistaat ist eine Erfindung der Sozialdemokraten, denn er wurde von Kurt Eisner am 8. November 1918 ausgerufen, als die Monarchie einen Scherbenhaufen hinterließ. Darauf sind wir alle stolz.


 

Die Unterschiede der Lebensverhältnisse zwischen Stadt und Land, zwischen den boomenden Metropolen und dem für die bayerische Identität so wichtigen ländlichen Raum sind zwar zu einem Teil ganz natürlich, sie sind jedoch in den letzten Jahren zu groß geworden. Bayern braucht lebenswerte Heimat in allen Regionen mit gerecht entlohnter Arbeit, bezahlbarem Wohnraum, wohnortnahen Bildungseinrichtungen, Unterstützung für Familien, hochwertige medizinische Versorgung, eine moderne Verkehrsinfrastruktur mit schnellem Zugang zum Internet. Eine SPD-geführte Staatsregierung wird deshalb Bayern wieder ins Gleichgewicht bringen, so der SPD-Spitzenkandidat Christian Ude.
 
Soziale Gerechtigkeit steht bei uns Sozialdemokraten an erster Stelle. Ein zentrales Anliegen ist gleicher Loh für gleiche Arbeit - dazu der flächendeckende gesetzliche Mindestlohn als Grenze nach unten. Wer voll arbeitet, muss mindestens so viel verdienen, damit er nicht zusätzlich aufs Amt muss, forderte Frank-Walter Steinmeier. Zudem hängen in keinem anderen deutschen Bundesland die Bildungs- und Entwicklungschancen von Kindern und Jugendlichen so stark vom Geldbeutel und der Ausbildung der Eltern ab, wie in Bayern. Wir brauchen bestmögliche Bildungschancen für alle Kinder, denn das ist unsere wichtigste Ressource im internationalen Wettbewerb. Dazu braucht es mehr Lehrer, mehr Durchlässigkeit und Gebührenfreiheit.
 
Ein wichtiges gesellschaftspolitisches Projekt wird in den nächsten Jahren die die Gleichstellung von Männern und Frauen sein. Dazu gehören ein flächendeckend bedarfsgerechtes Angebot an Kinderbetreuungsplätzen sowie Ganztagsschulangebote. Wir geben kein Geld für die Fernhalteprämie aus und außerdem muss die Schule im Dorf bleiben können, meint SPD-Bezirksvorsitzender Christian Flisek.
 

Foto: Die niederbayerischen Delegierten beim SPD-Landesparteitag in Augsburg.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.