Treffen mit Vertretern des Bayerischen Städtetags

Veröffentlicht am 14.05.2013 in Kommunalpolitik

Vorsitzender des Bayerischen Städtetags und Präsident den Deutschen Städtetags, Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly, MdB Marianne Schieder und Oberbürgermeister Helmut Hey

SPD sagt Kommunen ihre Unterstützung zu – OB Helmut Hey und MdB Marianne Schieder beim Treffen mit Bayerischen Städtetag

Der Vorstand und die Bezirksvorsitzenden des Bayerischen Städtetages hatten in den beiden vergangenen Tagen ihre Sitzung in Berlin. Dabei stand auch ein intensiver Austausch mit den Mitgliedern der Landesgruppe Bayern in der SPD-Bundestagsfraktion auf der Tagesordnung. Mit MdB Marianne Schieder und Oberbürgermeister Helmut Hey waren auch zwei Akteure aus dem Landkreis Schwandorf mit von der Partie, als aktuelle bundespolitische Themen, die für die Kommunen von besonderer Wichtigkeit sind, diskutiert wurden.

Begrüßt wurden die Städtetagsvertreter vom Fraktionsvorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion Dr. Frank-Walter Steinmeier, der zusicherte, dass die SPD die Unterstützung für die Kommunen zum zentralen Inhalt ihres Wahlprogramms und auch eines späteren Regierungshandelns machen werde. Nur mit starken Kommunen, die auch in der Lage seien, ihren Aufgaben nachkommen zu können, werde es möglich sein, all die Herausforderungen zu bewältigen.

In diesem Zusammenhang erklärten die Bürgermeister beispielsweise, dass die Städte in Bayern mit ganzer Kraft daran arbeiten, die notwendigen Kapazitäten zu schaffen, um das Recht auf Kinderbetreuung ab 1.8.2013 umzusetzen. Ein großes Problem dabei sei jedoch die Gewinnung von Erzieherinnen und Erziehern. Hier herrsche bereits massiver Fachkräftemangel und die Bemühungen der Bundesregierung laufen ins Leere.

Enttäuscht zeigten sich alle Anwesenden außerdem von der Konzeptlosigkeit der Bundesregierung bei der Energiewende. Die Kommunen seien hier vielfach auf sich allein gestellt, ähnlich wie bei allen Fragen rund um Infrastruktur: angefangen von der Straße, über die Bahn bis hin zur Telekommunikation. Es wurden viele Baustellen aufgezeigt, bei der die Kommunen nicht länger auf sich alleine gestellt sein dürfen. „Der Bundesregierung fehlen zur Bewältigung jedoch jegliche Pläne“, so Marianne Schieder.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.