Auch für 2012 plant der AK Labertal ein reichhaltiges Programm

Veröffentlicht am 30.12.2011 in Allgemein

Wieder als AK-Sprecher bestätigt: Ruth Müller und Rainer Pasta

SPD-Arbeitskreis Labertal bestätigt Sprecher-Tandem Pasta/Müller

Die einstimmige Wiederwahl des Sprecher-Tandems Rainer Pasta, Geiselhöring, und Ruth Müller, Pfeffenhausen, war der krönende Abschluss eines erfolgreichen Jahres für den SPD-Arbeitskreises Labertal. Zahlreiche Ortsvereinsvertreterinnen und –vertretern von Geiselhöring bis Rohr feierten den Jahresabschluss bei einer traditionellen Gulaschsuppe, passend zur SPD im Labertal: Ein sattes Rot, eine pikante und angenehme Schärfe, absolut bodenständig und ein wahrer Genuss.

Auch für das Jahr 2012, das mit dem traditionellen Labertaler Dreikönigstreffen am 5. Januar um 19:30 Uhr in Schierling, Gasthaus Aumeier, startet, hat sich der Arbeitskreis viel vorgenommen: Neben dem traditionellen Fischessen in Ergoldsbach steht im Februar ein Historischer Themennachmittag in Geiselhöring auf dem Programm. Mit dem Titel „VERLINZT - die Euthanasieopfer im Labertal“ wird ein ebenso bedrückendes wie brisantes Thema aufgegriffen und mit einer anschließenden Informationsfahrt an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet. Weitere Historische Themennachmittage zum Kleinen Widerstand im Labertal sind ebenso vorgesehen wie die Vertiefung der Beziehungen zur SPÖ in Oberösterreich. Mit Aktionen am VIA-NOVA-Pilgerweg zwischen Geiselhöring und Mallersdorf und weiter über Aufhausen, Schierling, Langquaid, Rohr bis Abensberg wird die Labertaler SPD im Sommer aufwarten .

In Zusammenarbeit mit der Seliger-Gemeinde will der SPD-Arbeitskreis mit einer 12-wöchigen Ausstellungsreihe auf die Geschichte der sozialdemokratischen Sudetendeutschen während der NS-Zeit und die wichtige Rolle der Vertriebenen für die Region an der Großen und Kleinen Laber in der Nachkriegszeit hinweisen.

Großveranstaltungen mit Christian Ude und Andrea Ypsilanti runden das Jahresprogramm 2012 ab. Fazit des Jahresabschlusstreffens: Der SPD-Arbeitskreis will auch im neuen Jahr für die fünf Landkreise in Niederbayern und der Oberpfalz ein Aktivposten sein.

 

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.