Viele Aktivitäten beim SPD-AK Labertal

Veröffentlicht am 31.12.2011 in Arbeitsgemeinschaften

Die SPD-Ortsvereine des SPD-AK Labertal freuen sich über ein aktives Jahr, das mit dem Wilhelm-Dröscher-Preis gekrönt wu

Jahresrück- und -ausblick beim SPD-AK Labertal - Sprecher-Tandem Pasta und Müller wurde bestätigt

Die einstimmige Wiederwahl des Sprecher-Tandems Rainer Pasta, Geiselhöring, und Ruth Müller, Pfeffenhausen, war der krönende Abschluss des Jahrestreffens des SPD-Arbeitskreises Großes und Kleines Labertal am Johannestag im Landgasthof Buchner. Die Wirtin hatte für das leibliche Wohl gesorgt und den zahlreichen Ortsvereinsvertreterinnen und –vertretern von Geiselhöring bis Rohr eine Gulaschsuppe aufgetischt, die exakt zur SPD in der Region um die Große und Kleine Laber passte: Ein sattes Rot, eine pikante und angenehme Schärfe, absolut bodenständig und ein wahrer Genuss. Arbeitskreis-Sprecher Rainer Pasta hatte die Gäste begrüßt. Seine Stellvertreterin Ruth Müller, die Landshuter SPD-Kreisvorsitzende und Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, präsentierte unter der Assistenz von Armin Buchner aus Schierling einen Jahresrückblick in Bildern über die mehr als dreißig Veranstaltungen des Arbeitskreises im Jahre 2011.

Ihre Zeitreise begann mit dem Labertaler Dreikönigstreffen in Schierling und endete mit dem Historischen Themennachmittag über die „62 toten Engel“ in Laberweinting. Rohr, Rottenburg, Pfeffenhausen, Langquaid, Schierling, Aufhausen, Mallersdorf, Geiselhöring, Neufahrn, Ergoldsbach und Mengkofen waren nur einige Stationen des umfangreichen Jahresprogrammes zu einem ebenso umfangreichen Themenkatalog. Dieser reichte von der Energiewende und dem Atomausstieg über die Schulpolitik und den Landesbank-Skandal sowie der Buchlesung "Macht und Missbrauch" durch Wilhelm Schlötterer und dem VIA-NOVA-Pilgerweg bis zu Veranstaltungen gegen den Rechtsextremismus.

Schwerpunkte waren unter anderem die Historischen Themennachmittage zum Kleinen Widerstand im Labertal und zur Zivilcourage sowie die Ausstellungswochen zusammen mit dem DGB in vier Gemeinden über die Gewerkschaften in der NS-Zeit.

Als absoluten Höhepunkt bezeichnete Ruth Müller die Ausstellung des Arbeitskreises im Wettbewerb um den Wilhelm-Dröscher-Preis beim SPD-Bundesparteitag in Berlin, die mit einem dritten Preis ausgezeichnet worden sei. Fast alle SPD-Ministerpräsidenten und die engere Parteiführung mit Sigmar Gabriel und Andrea Nahles an der Spitze hätten den Stand besucht. Besonders freute sie sich über den Besuch des Münchner Oberbürgermeisters Christian Ude. Ruth Müller dankte besonders Rainer Pasta für die professionelle Gestaltung des Ausstellungs-standes und dem Schierlinger Quartett Madlen Melzer, Armin Buchner, Maria und Martin Auer für die Betreuung und Werbung vor Ort in Berlin.

Ruth Müller zeigte sich überzeugt, dass die SPD im Bund und in Bayern auch 2012 den deutlichen Aufwärtstrend fortsetzen werde, und bat die Ortsvereine um die entsprechende Unterstützung, „denn von nix kimmt nix“.
Rainer Pasta berichtete dann über die Pläne für das Jahr 2012, für das mit dem Labertaler Dreikönigstreffen am 5. Januar um 19:30 Uhr in Schierling, Gasthaus Aumeier, der politische Startschuss fällt. Weitere Historische Themennachmittage zum Kleinen Widerstand im Labertal sind ebenso vorgesehen wie weitere Kontakte mit der SPÖ in Oberösterreich und Aktionen zum VIA-NOVA-Pilgerweg von Geiselhöring über Aufhausen, Schierling, Langquaid, Rohr bis Abensberg.

In Zusammenarbeit mit der Seligergemeinde will der SPD-Arbeitskreis mit mehreren Ausstellungen auch auf die wichtige Rolle der Vertriebenen für die Region an der Großen und Kleinen Laber in der Nachkriegszeit hinweisen. Großveranstaltungen mit Christian Ude und Andrea Ypsilanti runden das Jahresprogramm 2012 ab. Fazit des Jahresabschlusstreffens: Der SPD-Arbeitskreis will auch im neuen Jahr für die fünf Landkreise in Niederbayern und Oberpfalz ein Aktivposten sein und gesellschaftliche und politische Akzente setzen.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.