Abschied als Generalsekretärin der BayernSPD

Veröffentlicht am 02.10.2025 in Landespolitik

Ruth Müller, MdL will stattdessen Landrätin im Landkreis Landshut werden

„Abschied dahoam“ – unter diesem Motto stand der 75. Landesparteitag der BayernSPD in Landshut für die Generalsekretärin der BayernSPD, Ruth Müller am vergangenen Wochenende. Wie berichtet, hat sich Müller dazu entschlossen, nicht mehr als Generalsekretärin anzutreten, weil sie bei der Kommunalwahl im März 2026 Landrätin im Landkreis Landshut werden möchte. Generalsekretäre eröffnen traditionell die Parteitage und ihnen obliegt es auch, eine Reihe von Ehrengästen zu begrüßen und einige politische Schwerpunkte zu setzen. Dabei ging Ruth Müller auf ihre Kandidatur als Landrätin ein und bedankte sich mit einem Fotobuch mit Bildern aus ihrer gemeinsamen Amtszeit auch bei ihrem Stellvertreter Dr. Nasser Ahmed, der ebenfalls sein Amt niederlegte, um in Nürnberg SPD-Oberbürgermeister zu werden: „Wir wollen uns beide darauf konzentrieren, wo unser Herz schlägt - für den Landkreis Landshut und für Nürnberg“, so Müller. „Ich will im Landkreis Landshut Landrätin werden, und mich um das Leben der Menschen in unserer Region kümmern. Damit es auch weiterhin eine gute Gesundheitsversorgung mit kurzen Wegen und gute Bildungsangebote für alle Generationen gibt“. Müller, die selbst 30 Jahre in der Privatwirtschaft gearbeitet hat, kündigte an, die Wirtschaftspolitik wieder zur Chefsache zu machen. Denn sie wisse, wie wichtig politische Rahmenbedingungen sind, um Vertrauen und Stabilität in den Wirtschaftsstandort zu stärken. Ihr Wissen und Können aus fast 30 Jahren Kommunalpolitik, zwölf Jahren im Bayerischen Landtag und die Führungserfahrung der letzten Jahre als Generalsekretärin wolle sie an der Spitze des Landkreises umsetzen und dank ihrer besten Vernetzung auf Landes- und Bundesebene in die Region einbringen. Am 22. November stellt die SPD im Landkreis Landshut ihre Kreistagsliste auf und nominiert die Landratskandidatin. 

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.