Kirchweihsonntag der Landkreis-SPD zum Thema „Frieden“

Veröffentlicht am 08.10.2025 in Kreisvorstand

Kirchweihsonntag der Landkreis-SPD zum Thema „Frieden“
Diskussion im Pfeffenhausener Bürgersaal mit Dr. Heinrich Bedford-Strohm

„Frieden braucht Mut“ – so lautet das Motto des Kirchweihsonntags der Landkreis-SPD am 19. Oktober in Pfeffenhausen. Als besonderer Gast kommt Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Altbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und Vorsitzender des Weltkirchenrats, nach Pfeffenhausen. Gemeinsam mit der SPD-Landtagsabgeordneten Ruth Müller spricht er über die Frage, wie Frieden in einer zerrissenen Welt möglich bleibt – und was jede und jeder Einzelne dazu beitragen kann. Bedford-Strohm war bis 2023 bayerischer Landesbischof und bis 2021 Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Seit 2022 ist er der Vorsitzende des Zentralausschusses des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK), der auch als Weltkirchenrat bekannt ist und vertritt damit rund 580 Millionen Christinnen und Christen weltweit und hat aus diesen verschiedenen Funktionen nicht nur den theologischen Blick auf den Frieden in der Welt sondern auch den Blick aus der täglichen Praxis.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Frieden und Sicherheit“, die die SPD im Landkreis Landshut seit Anfang des Jahres durchführt, soll nun nach den sicherheitspolitischen Gesprächen und Terminen der Fokus auf das Thema „Frieden“ gerichtet werden. „Angesichts der zahlreichen weltweiten Krisenherde wollen wir dem Wunsch der Menschen, über Frieden zu sprechen, nachkommen“, so die Kreisvorsitzende Ruth Müller, MdL.


Denn Frieden beginnt nicht nur zwischen Staaten, sondern auch im Miteinander von Menschen. Mut heißt, Brücken zu bauen, wo andere Mauern errichten“, so Ruth Müller. Die Verantwortlichen der SPD im Landkreis Landshut freuen sich über die hochkarätige Besetzung des Kirchweihsonntags mit Bedford-Strohm, der die meiste Zeit des Jahres entweder im Ausland unterwegs ist oder in seinem Tiny-Haus in Mecklenburg-Vorpommern lebt. Neben dem politischen Gespräch gehört auch das Traditionelle dazu: die Pfeffenhausener Blasmusik sorgt für den musikalischen Rahmen, und natürlich dürfen die Kirchweih-Kiacherl nicht fehlen. Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr im Bürgersaal BC 73 in Pfeffenhausen (Moosburger Straße 23) und der Eintritt ist frei. Um eine Anmeldung per E-Mail wird gebeten unter:
ruth-mueller.pfeffenhausen@t-online.de

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.