Klares Zeichen gegen Rechts: 80 Menschen protestieren in Münster gegen AfD-Veranstaltung

Veröffentlicht am 26.06.2025 in AntiFa/Migration

Rottenburg/Münster – Rund 80 Bürgerinnen und Bürger haben am Mittwochabend vor dem Gasthaus Abelshauser in Münster (Gemeinde Rottenburg a. d. Laaber) ein deutliches Zeichen gegen die AfD gesetzt. Auch Mitglieder der SPD Rottenburg und Umgebung waren zahlreich vertreten und leisteten einen wertvollen Beitrag zur Demo gegen rechts. Unter dem Motto „Keine Lust auf AfD – unsere Dörfer sollen sauber bleiben“ rief die Initiative „Bunter Landkreis Kelheim“ zur Mahnwache auf – unterstützt vom Runden Tisch gegen Rechts Landshut.

Anlass war eine zeitgleich im Saal des Gasthauses stattfindende Veranstaltung der AfD-Landtagsfraktion unter dem Titel „Fraktion vor Ort“ zu Gast war, unter anderem die umstrittene AfD-Fraktionsvorsitzende Katrin Ebner-Steiner.

Die Mahnwache verlief friedlich, aber entschlossen. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren mit Plakaten gekommen, andere zeigten durch ihre bloße Anwesenheit klare Haltung gegen rechte Hetze.

In den Redebeiträgen wurde deutlich gemacht: Die AfD ist kein normaler politischer Akteur – sie steht für Spaltung statt Zusammenhalt. Ihre Politik richtet sich gegen Frauen, gegen Minderheiten und gegen alles, was nicht in ihr rückwärtsgewandtes Weltbild passt. Hinter einem bürgerlichen Anstrich steckt eine gefährliche Ideologie, die unseren demokratischen Grundkonsens gezielt aushöhlen will.

„Wir dürfen nicht zulassen, dass sich menschenverachtende Positionen in unseren Dörfern breitmachen. Wo die AfD auftritt, verschieben sich Grenzen des Sagbaren – das darf nicht zur Normalität werden“, betonte eine Sprecherin der Initiative.

Die Organisator*innen zeigten sich zufrieden mit der Resonanz. „Dass sich an einem Mittwochabend 80 Menschen klar gegen Rechts positionieren, ist ein starkes Zeichen – besonders im ländlichen Raum.“

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.